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"Gedächtnis-Gottesdienst" mit Abendmahl

FEB
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"Gedächtnis-Gottesdienst" mit Abendmahl


Datum Sonntag, 27. Februar 2022, 18:00 Uhr
Standort Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin
Mitwirkende
Pfarrerin Kathrin Oxen, Pfarrerin Marion Gadei
"Gedächtnis-Gottesdienst" mit Abendmahl

"Das Erbe des Kolonialismus heute"

Pfarrerin Kathrin Oxen, Pfarrerin Marion Gardei

Die koloniale Vergangenheit ist - wenngleich nicht immer sichtbar -allgegenwärtig. Dies gilt auch für die Echos des von Deutschland ausgegangenen Kolonialismus in der Welt. Insbesondere in Berlin als ehemalige Kolonialmetropole und Reichshauptstadt steht in der Verantwortung, auch in diesem Bereich eine Erinnerungskultur zu etablieren. Am 27. Februar 1885 erließ Kaiser Wilhelm I., der Namenspatron der Kaiser-Wilhelm- Gedächtnis-Kirche, einen Schutzbrief zum Erwerb von Ländereien im späteren „Deutsch-Ostafrika“ (heute Burundi, Ruanda und Tansania). Dieses und andere Dokumente bildeten die Grundlage dafür, dass Kolonialisten wie Adolf Lüderitz, Carl Peters oder Joachim Pfeil „Schutzverträge“ mit der einheimischen Bevölkerung abschlossen, durch die die afrikanischen Gebiete zu „Schutzgebieten“ des Deutschen Reichs erklärt wurden.

Unsere Gesprächspartnerin in diesem Gottesdienst ist Nadja Alazard von „Dekoloniale - Erinnerungskultur in der Stadt“. Seit Januar 2020 arbeitet dieses Kulturprojekt in Berlin zur kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte des Kolonialismus und mit dessen Folgen.

Musikalisch wird der Gottesdienst von Jocelyn B. Smith und KMD Helmut Hoeft an der Orgel gestaltet.


Am Freitag, 4. März 2022, von 16.30 bis 18.30 Uhr, laden wir zu einer
Stadtführung „Kolonialer Wedding“ im Afrikanischen Viertel ein. 

Weitere Informationen zur "Gedächtnis"-Reihe finden Sie hier im Flyer.