"Ein eiserner Vorhang hat sich auf Europa herabgesenkt" Gedächtnis-Gottesdienst
Sonntag, 22.02.2026 18:00
Uhr
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Als „Eiserner Vorhang“ wird historisch eine fast oder völlig undurchdringliche Grenze beschrieben. Insbesondere bezieht sich der Begriff auf die Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR bzw. zwischen der NATO und den Staaten des Warschauer Pakts während des Kalten Krieges.
Winston Churchill hat den Ausdruck in seiner berühmt gewordenen Rede vom 5. März 1946 als Bezeichnung für die Abschottung des Ostblocks gegen den Westen übernommen- ein „Fanfarenstoß“ für den Kalten Krieg. Das wohl bekannteste Symbol des „Eisernen Vorhangs“ ist die Berliner Mauer.
Nach jedem Gedächtnis-Gottesdienst laden wir zu einem Nachgespräch ein, bei dem das jeweilige Thema des Gottesdienstes diskutiert wird.
Die Reihe der "Gedächtnis-Gottsdienste" an jedem 4. Sonntag im Monat stellt Themen der Erinnerungskultur in den Mittelpunkt eines Gottesdienstes.
Pfarrerin Marion Gardei, Beauftragte für Erinnerungskultur
Pfarrerin Kathrin Oxen
Jonas Sandmeier, Orgel