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Gottesdienst zum 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

Der Zerfall - Gedächtnis-Gottesdienst zum 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am Sonntag, 26. April 2026, 18 Uhr

Vor 40 Jahren, am 26. April 1986 erschütterte die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl die Welt – bekannt wurde das Ausmaß erst Tage später. Das sowjetische Regime versuchte zunächst, die Folgen des Unglücks zu verharmlosen. War die Kernschmelze von Tschernobyl also nicht nur ein technisches Unglück, sondern, wie Michail Gorbatschow später schrieb, ein "Sargnagel" der Sowjetunion und der Beginn ihres Zerfalls?

Unser Gast in diesem Gottesdienst ist Dr.  Sebastian Stude von der Landeszentrale für politische Bildung in Brandenburg. Er rekonstruiert den Ablauf des Super-GAUs vor 40 Jahren und beleuchtet die Reaktionen in Ost- und Westdeutschland. Auch das Gedenken an die Opfer des Unglücks hat in diesem Gottesdienst seinen Raum.

Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir zu einem Gespräch mit dem Referenten des Abends ein.

Den Gottesdienst gestalten:

Pfarrerin Marion Gardei, Beauftragte für Erinnerungskultur

Pfarrerin Kathrin Oxen

Dr. Sebastian Stude, Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg

Jonas Sandmeier, Orgel

(Bildrechte: picture alliance/akg)

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