2015 wurde auf Initiative der Stiftung und des Deutschen Kulturrats die Grundsanierung des historischen Gebäudekomplexes in die Wege geleitet.
Ein zentrales Projekt ist die Erneuerung und Erweiterung der Ausstellung in der Turmruine, die schon seit 1987 kaum Veränderungen erfahren hat und den täglichen Besucherströmen auch räumlich nicht gewachsen ist. Das Gesamtprojekt umfasst u.a. die Sanierung der Fassaden der Eiermann-Bauten aus den 1960er Jahren, die Erneuerung der Gebäudetechnik, die Erstellung eines Leitsystems sowie die Umnutzung des Foyergebäudes auf dem Breitscheidplatz. Der Maßnahme voran ging die Sanierung des Kapellengebäudes und des Podiums.
“Und warum machen wir das alles? Um eines der bekanntesten Gebäudeensembles Berlins, das wie kaum ein anderes für die bewegte Geschichte der Stadt, den Freiheitswillen der Berlinerinnen und Berliner und für Mahnung wie Erinnerung in Zeiten des Vergessens steht, fit für die nächsten Jahrzehnte zu machen. Damit nach der Sanierung wieder regelmäßig die unterschiedlichsten Gottesdienste im strahlenden Blau gefeiert werden können, damit die Orgel in frischem Gewand zu Konzerten erklingt, damit Musikveranstaltungen uns bereichern und damit Berlinerinnen und Berliner, Touristinnen und Touristen ihre dann sanierte Kirche, den „hohlen Zahn“ und das Herz der City-West, wieder erkunden und besuchen können. Also für Sie und uns alle!”
Arne Herz, Vorstand, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche







