Das gesamte Kirchenensemble wurde von Egon Eiermann in den 1960er Jahren ähnlich wie bei antiken Tempeln auf eine erhobene Plattform gesetzt.
Das sogenannte Podium bildete mit kreisrunden Waschbetonplatten und ziegelroten und anthrazitfarbenen Terrakottascheiben mit unterschiedlichem Durchmesser eine bunte Fläche, die sich klar von den Belägen der umliegenden Verkehrsflächen abhob. In unterschiedlichen Varianten finden sich die kreisrunden Scheiben auf den Böden des Innenraums wieder.
In den 1980er Jahren fielen die Terrakottascheiben einer Podiumssanierung zum Opfer und wurden durch Pflastersteine ersetzt, die zunehmend zu Stolperfallen wurden und außerdem die Treppenstufen verzogen.
Zwischen 2027 und 2020 wurde das Podium restauriert, mit neuen Einlaufpunkten zur Entwässerung versehen und dabei sein Erscheinungsbild wieder hergestellt.
Büro BASD - Büro für Architektur, Städtebau und Denkmalpflege
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