Erneuerung und Erweiterung der Ausstellung von der Gedenkhalle bis in den Turmhelm.
1987, im Jahr der 750-Jahr-Feier Berlins, wurde dem Besucherandrang des Kirchenensembles mit der Einrichtung der Ausstellung zur Geschichte des Ortes begegnet. Der Raum des einstigen Haupteingangs zur alten Kirche wird dem Besucherandrang und dem Anspruch des Ortes als Gedenk- wie Bildungsort schon lange nicht mehr gerecht.
Dazu wurde ein Wettbewerb ausgelobt, bei dem der Entwurf von heneghan peng architects, Dublin/Berlin mit den Ausstellungsgestaltern Ralph Appelbaum Associates 2023 mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde.
Die Besonderheit an den Entwurf ist, dass die Turmruine selbst Teil der Ausstellungserfahrung wird. Zukünftig wird diese von innen bis in den Turmhelm für die Besuchenden begehbar. Ein Fahrstuhl sorgt für den notwendigen barrierefreien Zugang in die oberen Ausstellungsebenen. Das in der Nachkriegszeit nachgerüstete Dach wird wieder geöffnet. Einfallender Regen und Schnee inszenieren das Gebäude mit seinen Verletzungen und die neue Innenausleuchtung sorgt dafür, dass die innere Silhouette auch im Dunkeln in der Außenstadt erfahrbar wird.
Die Ausstellung im Erdgeschoss wird nun inhaltlich wie gestalterisch nach neuesten Vermittlungsmöglichkeiten und digitalen Erweiterungen modernisiert.



