Das Foyer-Haus (1963) ist das vierte Gebäude des neuen Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchen-Ensembles (1961 – 1963). Über 60 Jahre und Leerstand haben dem Bauwerk zugesetzt.
Mit der Initiative der Sanierung des Gesamtensembles soll hier ein Dritter Ort entstehen, der als ein Themen-Fenster zur Stadt fungiert. In dem Foyer-Haus sollen zukünftig verschiedene, interdisziplinäre Veranstaltungsformate sowie zeitgenössische Kunst- und Kultur-Themen einen Raum finden. Ziel ist es, ein erweitertes Publikum anzusprechen, zum Diskutieren einzuladen und Nachdenken anzuregen.
Erfolgreich erprobt wird das Konzept seit 2024. Seit dem lädt der CCA Berlin | Center for Contemporary Arts e.V. zu Ausstellungen und verschiedenen Kulturveranstaltungen ein.
Eine gesicherte Nutzung ist die Voraussetzung für den Erhalt dieses Baukunstwerkes. Sichergestellt werden kann sie langfristig nur über die Restaurierung, Sanierung und barrierefreie Zugänglichkeit. Unter anderem muss das Dach abgedichtet, die Betonwaben vor dem weiteren Zerfall geschützt, die rostende Stahlstruktur behandelt und die technischen und sanitären Anlagen erneuert werden. Die Fußbodenheizung im Erdgeschoss wird wiederhergestellt; ein neues zentrales Lüftungsgerät sorgt künftig für die erforderliche Luftqualität. Eine neue Treppe soll den Raum ins Untergeschoss öffnen. Die Planungen der Sanierung sind abgeschlossen, die Umsetzung jedoch noch nicht gesichert.




