Von Eiermann stammen der Altar, die Taufschale und die Kanzel.
Der Altar aus Holz und Stahl ist ausgestattet mit 12 ebenso von Eiermann gestalteten Kerzenleuchtern, die an die 12 Stämme Israels, an die 12 Jünger Jesu und auch an die 12 Tore des himmlischen Jerusalems erinnern. Das Altarkreuz vom Goldschmiedemeister Peter Tauchnitz besteht aus vergoldetem Silber und ist mit 37 Bergkristallen besetzt. Links neben dem Altar steht die Taufschale aus Aluminium, die auf den Seilen einer kreuzförmigen Stahlkonstruktion ruht. In der Taufschale liegen Marmorkiesel sowie eine kleinere Schale aus Majolika, die das Taufwasser aufnimmt. Rechts vom Altar steht die achteckige Kanzel aus Stahl.
Ursprünglich sollte Eiermann auch noch den prominentesten Blickpunkt des Kirchenraums bestimmen, den über dem Altar. Bei der Einweihung der Kirche und in den Monaten danach hing über dem Altar ein von Eiermann provisorisch fertiggestelltes, filigranes Kreuz aus schwarzem Stahlrohr, das keine figürliche Darstellung enthielt. Das Kreuz sollte unter Eiermanns künstlerischer Leitung z.T. unter Einsatz von figürlichen Elementen weiterentwickelt werden, dabei jedoch in seiner Grundstruktur weiterhin ein Kreuz bleiben.


