Das schwebende Vorgebäude zur Kirche, das sogenannte Foyer soll nach langem Leerstand als Kulturort und Kirchencafé etabliert werden.
Das Foyer-Haus ist das vierte Gebäude des neuen Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchen-Ensembles. Über 60 Jahre und langer Leerstand haben dem Bauwerk zugesetzt. Mit der Initiative der Sanierung der Gesamtensembles entstand der Plan, das Foyer-Haus langfristig der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zeitgenössische Kunst- und Kulturpraxis sowie ein Kirchencafé sollen den geschichtsträchtigen Ort mit neuen Impulsen beleben.
Die Kapelle wie das Foyer-Haus sind besonders von der traditionellen japanischen Architektur inspiriert: Der kontemplative Charakter des Foyers mit stark eingeschränktem Außenbezug, das Schattenspiel der Betonwaben auf den Milchglasfenstern, die parzellenartige Raumstruktur im Erdgeschoss mit den offenen Glasfronten und dem Rundlauf sowie das Untergeschoss mit dem oberen Fensterband markieren derartige Inspirationsquellen.


