Wahlen zum Gemeindekirchenrat am 3. November 2019: Kandidatinnen und Kandidaten gesucht!

Veröffentlicht am Sa., 15. Jun. 2019 00:00 Uhr
Kirchengemeinde

Verantwortlich zu sein für die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche mit ihren vielen Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt, für ihre Gemeinde am Ort und für ihre zahlreichen Gottesdienste, Konzerte und Veranstaltungen ist eine vielseitige und lohnende Aufgabe.
Sie wird von dem Gemeindekirchenrat gemeinsam mit Pfarrerin, Pfarrer und Kirchenmusiker wahrgenommen. Dem Leitungsorgan gehören neun gewählte Mitglieder als „Älteste“ an und vier zu Nachrückern gewählte „Ersatzälteste“. Die anstehenden Fragen werden in monatlichen Sitzungen beraten und entschieden, das laufende Geschehen in einem wöchentlich tagenden Geschäftsführenden Ausschuss, weitere Ausschüsse und Arbeitsgruppen werden nach Bedarf gebildet. Neben der Planung des eigenen Veranstaltungsprogramms geht es immer wieder auch um Anfragen Dritter und um das Reagieren auf aktuelle Ereignisse und Entwicklungen. Es geht um die Gewinnung von Menschen zur ehrenamtlichen Mitarbeit für die vielfältigen Aufgaben an dieser Kirche und in dieser Gemeinde mitten in der Stadt. Und es geht um die Erhaltung der Kirchengebäude und alle damit verbundenen Fragen. Dazu ist es wichtig, dass im Gemeindekirchenrat Lebenserfahrung, Sinn für kirchliche und gesellschaftliche Entwicklungen und einschlägige berufliche Kenntnisse zusammenkommen. Die gewählten Ältesten wohnen nur zum Teil im örtlichen Ge-meindegebiet, die meisten haben sich aus besonderer Verbundenheit zu dieser Kirchengemeinde „umgemeinden“ lassen. Manchmal gab sogar ihre Kandidatur überhaupt den Anlass, nun auch offiziell hier Mitglied zu werden. Alle drei Jahre endet die Amtszeit der Hälfte der für sechs Jahre gewählten Ältesten sowie der Ersatzältesten, und es wird neu gewählt – so in diesem Jahr am 3. November. Einige der Ausscheidenden stellen sich erneut zur Wahl. Es werden aber auch etliche „Neue“ gebraucht, um wieder vier Älteste und vier Ersatzälteste wählen zu können. Und man muss nicht schon seit vielen Jahren „Insider“ sein. Das kirchliche Wahlgesetz erwartet von den Kandidatinnen und Kandidaten, dass sie „am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen“ – wozu es an der Gedächtniskirche vielfältige Möglichkeiten gibt – und dass sie „bereit sind, über die innere und äußere Lage der Kirchengemeinde Kenntnis und Urteil zu gewinnen“.

Wahlvorschläge können bis zum Montag, 19. August 2019 eingereicht werden. Vordrucke hierfür sind im Gemeindebüro erhältlich. Sie brauchen die Unterschrift von mindestens zehn wahlberechtigten Gemeindegliedern. Nähere Informationen geben Pfarrerin Kathrin Oxen, Pfarrer Martin Germer und der Vorsitzende des Gemeinde-kirchenrates, Prof. Dr. Lutz-Helmut Schön 

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