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Klangbeispiele Orgelentstehung und Sanierung
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Klangbeispiele
Hier finden Sie vier Hörbeispiele/Ausschnitte, aus einem Mitschnitt eines Improvisationskonzertes am 16.10.2005 von Prof. Wolfgang Seifen an der Schuke-Orgel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Ausschnitt_Adagio_Amazing_Grace.mp3

Prof. Wolfgang Seifen, UdK Berlin Ausschnitt aus dem Adagio der Symphonie über das Thema “Amazing Grace”
Dateilänge: 2’54 min
Dateigröße: 2,65 MB


Ausschnitt_Final_1.mp3

Prof. Wolfgang Seifen, UdK Berlin Ausschnitt 1 aus dem Final der Symphonie über die Themen “Sur le Pont d'Avignon” und “Berliner Luft”
Dateilänge: 3’32 min
Dateigröße: 3,23 MB


Ausschnitt_Fuge_Kuckuck.mp3

Prof. Wolfgang Seifen, UdK Berlin Ausschnitt aus der Fuge über das Thema “Der Kuckuck und der Esel”
Dateilänge: 3’45 min
Dateigröße: 3,43 MB


Ausschnitt_Wachet_auf.mp3

Prof. Wolfgang Seifen, UdK Berlin Ausschnitt aus der Choralbearbeitung zu vier Stimmen über den Choral “Wachet auf, ruft uns die Stimme”
Dateilänge: 2’45 min
Dateigröße: 2,51 MB



Alle Rechte befinden sich bei Prof. Wolfgang Seifen, Berlin.
Aufnahme und Schnitt: Thomas Ufert, Leipzig.
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Orgelentstehung und Sanierung
Die Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke erstellte 1962/63 einen Orgelneubau mit 63 klingenden Stimmen (Registern) in der 1961 im Dezember eingeweihten neuen Kirche, deren Architekt Egon Eiermann sich auch nachdrücklich mit der Gestaltung der Orgel beschäftigte. So entstand ein klar nach Werken gegliederter Aufbau, der auf engem Raum eine gewisse Transparenz ermöglicht und dessen Anlage des Spieltisches auch die Handschrift Eiermanns trägt.
Die Orgel verfügt über eine mechanische Spieltraktur und eine elektrische Registertraktur mit einer Setzeranlage, die mehrfach dem aktuellsten technischen Stand angepasst worden ist.
Die Disposition stammt von Siegfried Reda, einem damals führenden Kirchenmusiker und Orgelsachverständigen aus dem Rheinland, dessen farbige, obertonreiche Disposition zeitgenössischen Komponisten Impulse für ihr Schaffen gab. 1985 wurden auf Anregung von KMD Lehning einige Milderungen vorgenommen, um dem sich veränderten Klangempfinden zu entsprechen und einer stilistischen Vielfalt der Interpretationen Rechnung zu tragen, gleichzeitig erfolgten akustische Verbesserungen im Kirchenraum.
Die hohe Beanspruchung, Materialermüdung und Umwelteinflüsse haben Spuren hinterlassen, teils sichtbar, sicherlich fühlbar, aber auch hörbar.
Vor zwei Jahren versagte der Gebläsemotor endgültig seinen Dienst; viele Berliner halfen durch ihre Spende für schnellen Ersatz. Gleichwohl war dieser Ausfall ein deutliches Indiz für weiteren Handlungsbedarf. Die Gemeindeleitung holte Rat bei Kirchenmusikern, Orgelsachverständigen und Orgelbauern ein und entschloss sich ihren Vorschlägen folgend, zur Durchführung einer Grundsanierung und Reinigung der Orgel durch die Fachfirma, die sie gebaut hatte.
So wurde im 1. Halbjahr 2005 die Orgel gereinigt und technisch überarbeitet: dazu gehörte auch der komplette originalgetreue Neubau des Spieltisches, der zwecks besserer Hörbarkeit für den Spieler um 25 cm nach vorn gerückt wurde, sowie der Austausch sämtlicher Abstrakten, jetzt in Holz, statt Aluminium.
Die Manuale des Brust- und Schwellwerkes wurden getauscht. Im Schwellwerk gab es geringfügige Veränderungen/Ergänzungen, Ergänzung von Sub- und Superoktavkoppeln, Austausch der Spitzgambe 4´ durch Viole de Gambe 8´ und der Unda maris durch eine Voix celeste.
Kleinere Veränderungen der Intonationen runden das unverändert eindrucksvolle Klangbild dieses Instrumentes ab.

Die Kosten der Sanierung betrugen über 200.000 €. Da die Gemeinde noch lange an diesen Kosten zu tragen haben wird, ist sie für jede Spende für die Orgelsanierung dankbar.
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Ansichten

Die Orgelempore, von der Seite gesehen


Die Orgel frontal



Die "Spanischen Trompeten"











Orgel-Planungszeichnungen

und noch mehr Orgelphotos gibt es von Martin Doering auf 

www.die-orgelseite.de

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