| IN SPIRIT 2009 | IN SPIRIT 2009 Videos und Audios |
| Internationales Orgelimprovisationsfestival Berlin | Generalsuperintendent 2008: Fest zu Abschied und Anfang |
| WebFish 2007 in Silber für KWG | 45 Jahre neue KWG - 45 Jahre Bach-Chor an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche |
| Oktober 2006: Wechsel im Gemeindearchiv | Kirchenmusikjahresflyer |
| Chronik der Gemeinde | Chronik des Gemeindehauses |
| Kirchenkampf in Charlottenburg | Pfarrer Gerhard Jacobi und KWG in der Kirchenkampfzeit |
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| IN SPIRIT 2009 | ||||||||||||||||||||||||
IN SPIRIT
Immer mit dabei/musikalische Umrahmung:
(am 11.9. spielt Daniel Stickan die Orgel) Der Eintritt ist frei. ![]() Plakat zum Download >>> Programm-Mantel als PDF zum Download >>> Terminübersicht als PDF zum Download >>> ******************************************************************* Presse: Claudia Keller in "DER TAGESSPIEGEL" vom 10. Juli 2009 >>> Silke Kehl in der "BERLINER MORGENPOST" vom 13. Juli 2009 >>> ******************************************************************* ![]() IN SPIRIT bei YouTube
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| IN SPIRIT 2009 Videos und Audios |
Der Theologe und Journalist Miguel-Pascal Schaar hat Video-Aufnahmen von IN SPIRIT 2009 auf seine Seite www.youtube.com/choralberlin gestellt. Auf die Aufnahmen wird nachfolgend verlinkt. Das Video der Schlussimprovisation über den Choral "Da pacem dominum" wird jeweils zum direkten Aufruf zur Verfügung gestellt. Improvisation über "Ich bin getauft auf deinen Namen", EG 200
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| Internationales Orgelimprovisationsfestival Berlin |
1. Internationales Orgelimprovisationsfestival Berlin 2005
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| Generalsuperintendent 2008: Fest zu Abschied und Anfang | ||||||||||||
Mit einem feierlichen Gottesdienst am Pfingstsonntag 2008 wurden Martin Michael Passauer aus seinem Amt als Generalsuperintendent für den Sprengel Berlin verabschiedet und sein Nachfolger Ralf Meister in sein Amt eingeführt.
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| WebFish 2007 in Silber für KWG |
Internet Wettbewerb der EKD: "WebFish 2007" verliehen Der von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGMbH (GEP) vergebene Internetpreis zeichnet herausragende On-Line-Angebote aus. Weitere Einzelheiten unter www.webfish.de Siehe auch "Juli 2007: Ein Jahr neuer Internetauftritt KWG" Anm. Ein Link auf www.kirche-entdecken.de ist seit dem Advent 2006 fester Bestandteil unserer Seite "Kinder und Jugendliche". Januar bis Oktober 2007 und Januar bis Oktober 2008 >>>PDF<<< |
| Juli 2008: 2 Jahre neuer Internetauftritt KWG >>>Besucherstatistik<<< |
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| 45 Jahre neue KWG - 45 Jahre Bach-Chor an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche |
3. Adventssonntag 2006 Am 17. Dezember 1961 wurde die von Eiermann entworfene neue Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche feierlich eingeweiht. Aus diesem Anlass und an diesem Tag trat der neu gegründete Bach-Chor an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche erstmals mit einem Konzert an die Öffentlichkeit. Aufgeführt wurde das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach mit den Kantaten I-III. Am 17. Dezember 2006 jährt sich dieses "Doppelereignis" zum 45. Male. Am Vorabend zu diesem Jubiläum haben der Bach-Chor an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und die Kantorei der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche gemeinsam mit dem Bach-Collegium und den Solisten Corinna Pregla (Sopran), Friederike Meinel (Alt), Christian Ebersberger (Tenor), Jörg Gottschick (Bass) unter der Leitung von Helmut Hoeft in der bis auf den letzten Platz besetzten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche das Weihnachtsoratorium mit den Kantaten I-III aufgeführt. Es war ein sehr schöne Aufführung, mit der der Kreis von 45 Jahren geschlossen wurde. |
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| Oktober 2006: Wechsel im Gemeindearchiv |
Gerhard Limpach verabschiedet, Nachfolger Wolfgang Nienz-Boit eingeführt Fast 40 Jahre lang hat Gerhard Limpach das Gemeidearchiv aufgebaut und betreut – ehrenamtlich. Mit einem Empfang in der Gedenkhalle nach dem 10-Uhr-Gottesdienst am Erntedankfest 2006 dankte ihm die Gemeinde für seine jahrzehntelangen wertvollen Dienste.
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| Kirchenmusikjahresflyer |
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| Chronik des Gemeindehauses |
der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde Gerhard Limpach |
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| Kirchenkampf in Charlottenburg |
Der Kampf der Bekennenden Kirche in Charlottenburg war in besonderem Maße von den Auseinandersetzungen mit dem Reichsbischof Ludwig Müller und dem Evangelischen Oberkonsistorialrat in der Jebensstraße geprägt. Überregionale Bedeutung hatten die Ereignisse in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, in der der Präses der Bekennenden Kirche für Berlin, Pfarrer Gerhard Jacobi, wirkte. Nationalsozialisten in den Gemeindevertretungen versuchten, die Bekenntnispfarrer zu disziplinieren, denunzierten sie bei den übergeordneten Behörden oder zeigten sie bei der Gestapo an. Pfarrer Jacobi wurde sogar tätlich angegriffen und mehrmals verhaftet. Die Nationalsozialisten erreichten jedoch nicht ihr Ziel, Bekenntnispfarrer ihres Amtes zu entheben. Pfarrer Gerhard Jacobi, 1891 in Bremen geboren, wirkte seit 1930 an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Er hatte als Pfarrer in Halle und Domprediger in Magdeburg Erfahrungen mit Großstadtgemeinden sammeln können, die in sein 1929 veröffentlichtes „Tagebuch eines Großstadtpfarrers“ einflossen.In den kirchenpolitischen Auseinandersetzungen mit den „Deutschen Christen“ war er eine der herausragenden Persönlichkeiten der Bekennenden Kirche. Bereits 1932 war Pfarrer Jacobi Mitarbeiter der Zeitschrift „Neuwerk. Ein Dienst am Werdenden“. Der das Blatt tragende Kreis bekämpfte alle gesellschaftlichen, vor allem alle politischen Bindungen der Kirche, setzte sich für die völlige Trennung von Staat und Kirche ein und bemühte sich in besonderem Maße um die Arbeiterschaft. Seit Mitte 1932 bildete sich ein Kreis um Pfarrer Jacobi, der sich die reformatorische Neubesinnung der Theologie und die Gestaltung des Neuaufbaus der Kirche zum Ziel setzte. Zu dieser Gruppe gehörten unter anderem Dietrich Bonnhoeffer, E.F. von Rabenau, Martin Albertz, Hermann Sasse und W. Künneth. Dieser so genannte Jacobikreis bestand überwiegend aus jüngeren Berliner und Brandenburger Pfarrern und traf sich regelmäßig, jeden Montag um 17.30 Uhr, im Gemeindehaus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in der Achenbachstraße 18, heute Lietzenburger Str. 39. Im Vorfeld der von den Nationalsozialisten für den 23. Juli 1933 durch Einflussnahme und Gesetzgebung festgelegten Kirchenwahl wurden die „Deutschen Christen“ materiell und propagandistisch im Wahlkampf massiv von der NSDAP unterstützt, während die Gruppe „ Evangelium und Kirche“, in der die anderen kirchlichen Richtungen großen Teils aufgegangen waren, extrem behindert wurde. Die Gründung des Pfarrernotbundes Am 11. September 1933 kam es bei einer Zusammenkunft von ca. 80 bis 100 Pfarrern im Gemeindehaus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zur Gründung des Pfarrernotbundes. Die sehr engagierten Pfarrer Eugen Weschke, Günther Jacob und Herbert Goltzen aus der Niederlausitz unterbreiteten den von ihnen wochenlang vorbereiteten Vorschlag über die Bildung einer Notvereinigung evangelischer Pfarrer.
„ Der Pfarrernotbund ist am 11. September 1933 in der Wohnung von Bruder Jacobi in der Achenbachstraße von den Brüdern Jacob, Goltzen und von mir gegründet worden. Ich hielt ein kurzes Referat und gab die Begründung für die dringend notwendige Sammlung in möglichst weitem Ausmaß. Etwa 60 Brüder unterschrieben an diesem Abend sofort die Notbundverpflichtungsformel, die Bruder Jacob (…) verfasst hatte. Bruder Niemöller nahm noch kurz das Wort. In der darauffolgenden Nacht ging die Verpflichtungsformel mit Hilfe des Pfarrbüros und Br. Niemöller in tausenden von Exemplaren hinaus. (…)“ Der Aufruf, sich dem Pfarrernotbund anzuschließen, hatte ein überraschendes Echo. Allein bis zur Nationalsynode in Wittenberg am 27. September 1933 waren bereits ca. 2000 Pfarrer dem Pfarrernotbund beigetreten, dessen Führung von Pfarrer Martin Niemöller übernommen wurde. Mitglieder des Pfarrernotbundes der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde mit dem Datum des Beitritts, soweit bekannt: Pfarrer Gerhard Jacobi (15. September 1933) Vikarin Elisabeth Zinn, 1938 verheiratete Bornkamm (September 1933) Vikar Gerhard Lohmann (27. Februar 1934) Vikar Götz Grosch Vikarin Annemarie Schilling, verheiratete Grosch (1. Januar 1944) Berliner Bruderrat der Bekennenden Kirche
Unterlagen, die das Interesse der Gestapo hätten wecken können, wurden bei dem vertrauenswürdigen Buchhändler Streisand in der nahe gelegenen Eislebener Straße 4 und bei einem Schuster versteckt. Einmal war die Gestapo sogar während einer verbotenen Prüfung erschienen. Da die große Wohnung jedoch Aufgänge nach vorn und hinten (zum Gartenhaus) besaß, hatte man in solchen Fällen entweichen können. (Quelle: Heinrich-Wilhelm Wörmann: Widerstand in Charlottenburg aus der Schriftenreihe Widerstand 1933 – 1945 der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Band 5. 2. Auflage [mit erheblichen Kürzungen durch die Redaktion]) |
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Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde |
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