Vier neue Baukörper: Kirche, Turm, Kapelle und Foyer nehmen die Turmruine der alten Kirche in ihre Mitte und bewahren so Altes und Neues in einer spannungsvollen Einheit.
 Blick auf das Gebäudensemble
Aufbau des Ensembles in Grundriss und Schnitt

Baumaterial und Bauweise der Kirche: Auf einer achteckigen Grundplatte aus Beton stehen an jeder Ecke runde Stahlsäulen, die auf mehreren Ebenen horizontal und vertikal durch Stahlbänder miteinander verbunden sind.
In dieses stählerne Gitterwerk wurden die fast quadratischen Betonwaben eingefügt. Im oberen Teil sind diese wabenförmigen Felder ausgefüllt mit farbigem Glas (blau, rubinrot, smaragdgrün und gelb), deren Farbkomposition der Glaskünstler Gabriel Loire aus Chartres gestaltet hat.
Der Kirchraum ist doppelwandig gebaut.
Die innere Wand entspricht in ihrem Aufbau der äußeren.
Zwischen beiden Wänden liegt (im oberen Teil) ein 2,45 m breiter Umgang, der schallisolierend wirkt und die Kirche zu einem Raum der Stille macht.
Die Raumhöhe beträgt 20,5 m, der Durchmesser 35 m. Bei voller Bestuhlung sind über 1000 Sitzplätze möglich. |