Musicalprojekt für Kinder und Jugendliche in differenzierten Altersgruppen
Die Einstudierung des Musicals “König David“ von Thomas Riegler läuft in der Zeit zwischen den Winterferien und März 2010 an. Geprobt wird zunächst in den einzelnen Chören, später gibt es gemeinsame Proben und mehrere Aufführungen an verschiedenen attraktiven Orten. Die Hauptaufführung findet am 19. September 2010 im Rahmen des Kirchensommerfestes des Kirchenkreises Charlottenburg statt, an dem alle Charlottenburger Gemeinden beteiligt sind.
Das Musical erzählt die Geschichte des alttestamentarischen König David. Der Kampf mit dem Riesen Goliath ist nur einer der Handlungsstränge. Die Melodien der verschiedenen Chor- und Sololieder werden schnell zu Ohrwürmern. Musikalisch bietet das Stück eine bunte Vielfalt von Klassik bis Latin. Stimmbildung sowie Aufführungsschulung sind bei spannender biblischer Handlung, spritzigen Dialogen und flotten Arrangements Hauptanliegen.
Interessierte Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren sind herzlich eingeladen!
Chor- und Orgelkonzert Maurice Duruflé „Requiem“ und Werke für Chor a capella und für Orgel von Vagn Holmboe, Edvard Grieg und weiteren skandinavischen Komponisten
Sankt Clemens Domkantorei und Vokalensemble Concert Clemens, Aarhus (Dänemark) Solisten: Bo Skovhust, Randi Stene Leitung: Carsten Seyer-Hansen Orgel: Kristian Krogsøe Eintritt: frei mehr dazu >>>
Membra Jesu nostri - Chorkonzert zur Passion
Samstag, 13. März 2010, 18 Uhr Membra Jesu nostri - Chorkonzert zur Passion Buxtehude "Membra, Jesu nostri" und Passionsmotetten Vokalensemble Fanny Hensel Solisten: Jana Czekanowski (Sopran), Ulrike Fieguth (Alt), Heie Erchinger (Tenor), Michael Geisler (Bass), Märkisch Barock, Potsdam, auf historischen Instrumenten; Leitung: Dr. Gunter Kennel
Vorverkauf: Theater- und Konzertkassen; Tickethotline: 030 230 99 333
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Chor- und Orgelmusik aus Chichester
Samstag, 20. März 2010, 18 Uhr Chor- und Orgelkonzert Werke von William Byrd, S.S. Wesley, John Ireland, Gerald Finzi u.a. Chichester Cathedral Choir, England; Leitung: Sarah Baldock Orgel: Simon Lawford Eintritt: 12 Euro, (ermäßigt 8 EUR)
Vorverkauf: Theater- und Konzertkassen; Tickethotline: 030 230 99 333
Abendmusiken - jeden Samstag um 18.00 Uhr - Samstag, 10. April 2010
J.S. Bach | Kantate Nr. 42 „Am Abend aber desselbigen Sabbats“
Bach-Chor an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Bach-Collegium, Solisten: Christina Kaiser (Sopran), Susanne Langner (Alt), Volker Arndt (Tenor), Jörg Gottschick (Bass) Orgelpositiv: Christian Schlicke Leitung: Achim Zimmermann
Orgel: Helmut Hoeft Bachkantategottesdienst Ansprache: Pfarrer i. R. Knut Soppa
Bach-Chor-Konzert am Samstag, 27. März 2009: Matthäus-Passion BWV 244 >>>
Abendmusik am Samstag
mehr >>>
Abendmusiken - jeden Samstag um 18.00 Uhr - Samstag, 17. April 2010
Orgelvesper Werke von Vivaldi, Bach, Mendelssohn Bartholdy Orgel: Beate Kruppke, Berlin
Konzert für Orgel- und Orchester
Unter dem Titel "Französische Orchesterwerke mit Orgel" führten das Symphonieorchester der Universität der Künste Berlin mit Wolfgang Seifen an der Orgel unter der Leitung von Lutz Köhler
Francis Poulenc (1899 - 1963) Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken g-Moll
am 30. April 2009 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auf. Jetzt ist ein Mitschnitt des beeindruckenden Konzertes als CD erschienen. Fragen Sie bei Ihrem nächsten Besuch in der Gedenkhalle oder in Ihrem CD-Laden nach der Aufnahme.
Konzert für Orgel und Orchester aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Live-Mitschnitt des Konzerte in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am 30. April 2009
weitere CDs mit Aufnahmen aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche >>>
Der Kirchenmusikflyer
Zu jedem Jahreswechsel erscheint ein Faltblatt mit einer kalendarischen Übersicht über alle Orgelvespern, Bach-Kantaten und Konzerte, die für das kommende Jahr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche bei Redaktionsschluss geplant sind. Dem Erscheinen dieses Faltblattes - von Fans auch liebevoll als KiMu-Flyer bezeichnet - geht eine umfangreiche Planungs- und Vorbereitungszeit voraus, die bereits im Vorjahr begonnen hat, im Sommer in die "heiße Phase" kommt und mitunter im Herbst recht turbulent werden kann, wenn es kurz vor Redaktionsschluss zu unvorgesehenen Änderungen kommt. Auch wenn der Kirchenmusikflyer erschienen ist, sind die Planungen nicht abgeschlossen, weil sich nicht alle Künstler und Ensembles, die in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Gottesdiensten und Konzerten mitwirken, bei ihren Entschließungen an den Redaktionsschluss des Kirchenmusikflyers orientieren. .
Wer den KiMu-Flyer im Orginal erhalten oder sich ihn als PDF-Datei geladen und ausgedruckt hat, sollte daher gelegentlich in unserem Terminkalender nachsehen, welche weiteren Ereignisse das kirchenmusikalische Angebot in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ergänzen.
Wenn die Stadt fast zur Ruhe gekommen ist, also eigentlich ihren vergleichsweise ruhigsten Zustand erreicht hat, man 20 Minuten oder auch länger auf die nächste U-Bahn warten muss, nur noch gelegentlich ein Nachtbus den Kudamm runter fährt, bevor die Spätschicht aus Bars und Kneipen nach Hause aufbricht und die Frühschicht sich auf den Weg zur Arbeit macht, wenn fast ganz Berlin kurz schläft, ertönt in diesen Tagen in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche die Orgel, mal leise und auch mal laut.
Die letzte mit Musik von der Orgel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche produzierte CD stammt mit der Aufnahme der Improvisationen von Prof. Wolfgang Seifen aus seinem Einführungskonzert als Titularorganist aus dem Jahr 2004 und damit aus der Zeit vor der großen Sanierung der Orgel.
Nun soll eine neue Orgel-CD die Nachfrage nach Musik berühmter Komponisten von der Orgel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zum Mitnehmen befriedigen. Landeskirchenmusikdirektor Dr. Gunter Kennel spielt die Aufnahmen ein und verbringt die ruhigsten nächtlichen Stunden der Stadt an der Schuke-Orgel unserer Kirche. "Wir haben uns entschieden, die Aufnahmen zu dieser Nachtzeit zu machen, weil sonst die Erschütterungen der U-Bahn, die in der Kirche an mancher Stelle nicht nur zu spüren ist, sondern deren Schall sich auch in den Kirchenraum überträgt, einen großen zusätzlichen Aufwand für die Tontechnik verursacht hätte", begründet Gunter Kennel seine ungewöhnliche Arbeitszeit auf der Orgelbank. Inzwischen kann die CD in der Gedenkhalle im Alten Turm erworben werden.
Berühmte Orgelwerke Gunter Kennel an der Schuke-Orgel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Berlin Bach – Mozart – Mendelssohn – Vierne 14,90 EUR
Verkauf in der Gedenkhalle im Alten Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche.
weitere CDs mit Aufnahmen aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche >>>
IN SPIRIT 2009
IN SPIRIT - Das sommernächtliche Jazzerlebnis in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche fand vom 10. Juli bis zum 11. September 2009 an jedem Freitag um 22 Uhr statt. Die Veranstaltungsreihe fand großes Interesse und wir hoffen, sie im nächsten Sommer wieder durchführen, d.h. auch, sie aus ausreichenden Kollekten am Ende eines jeden IN SPIRITS und Spenden finanzieren zu können.
Die Ankündigung für IN SPIRIT 2009 mit einer Übersicht über alle Termine und Mitwirkenden und vielen weiterführenden Links finden Sie unter Geschichte im Archiv>>> . Dort finden Sie auch Links zu einigen vorhandenen Videos bei YouTube und Verknüpfungen mit mp3-Dateien, die bei den IN SPIRIT-Abenden entstanden sind >>>.
IN SPIRIT wurde in der Zukunftswerkstatt in Kassel im September 2009 als Beispiel guter Praxis vorgestellt>>>
Sonnabend, 13. März, 18.00 Uhr bis Sonntag, 14. März 2010, 9.30 Uhr Lese- und Fabuliernacht für Kinder (7–12 Jahre)
„Aus der Sprachwundertruhe: Spielwörter, Wortspiele und die Geschichte vom kleinen und .....“ stehen im Zentrum dieser Lese- und Fabuliernacht. Ein Kinderbuch von Franz Fühmann ist Ausgangspunkt für eigenes Erzählen und Schreiben von Geschichten. Es wird gesungen, gespielt und gebastelt. Ein gemeinsames Abendessen und ein Frühstück gehören zum Programm (Teilnehmerbeitrag 15 €). Informationen bei Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik; die Anmeldung erfolgt über die Familienbildungsstätte: Tel. 31 99 71 53. mehr Info >>>
Predigten aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche im Predigt-Archiv >>>
Familiengottesdienst
Sonntag, 14. März 2010,
11.30 Uhr, Familiengottesdienst
Thema: Der Weg nach Golgatha Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik Klavier: Helmut Hoeft
Familiengottesdienst: Ein echtes zusätzliches Angebot für Jung und Alt, – immer am 2. Sonntag im Monat um 11.30 Uhr – in der Regel in der Kapelle, dem Flachbau zwischen Altem Turm und Europa-Center.
Kleine Anspiele (vorbereitet von den Kindern des Kindergottesdienstes) oder die Mitwirkung des Sing- und Spielkreises unserer Gemeinde (unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Helmut Hoeft) bereichern diese Gottesdienste, die den Kindern einen lebendigen Zugang zu biblischen Geschichten und gottesdienstlicher Liturgie ermöglichen sollen.
Gern können im Familiengottesdienst auch Kinder getauft werden. In der Regel wird er von Pfarrerin Cornelia Kulawik und Eltern aus dem Kindergottesdienst-Kreis gestaltet.
Sonderzug nach München
Die Geschäftstelle des 2. Ökumenischen Kirchentages, der vom 12.-16. Mai 2010 in München stattfindet, hat einen Sonderzug von Berlin nach München eingerichtet.
Die Fahrtkosten belaufen sich auf 80 EUR. Weitere Informationen über dieses Angebot und eine Buchungsmöglichkeit finden >>>hier<<< .
Über weitere Anreisemöglichkeiten, z.B. mit dem Bus informiert die Geschäftsstelle des 2. Ökumenischen Kirchentages auf der Seite www.oekt.de/dabei-sein/anreise.html.
Grundfragen des Glaubens
Gesprächsabend in der Kirche für Menschen unter 50 über die historischen und theologischen Hintergründe der Passionsgeschichte nach Matthäus
Termine: Montag, 01. März 2010, 19 Uhr Montag, 15. März 2010, 19 Uhr Montag, 29. März 2010, 19 Uhr An den folgenden Abenden am 12. und 26. April, 31. Mai und 28. Juni wird der jeweilige Predigtext des kommenden Sonntags im Gespräch bedacht.
Angesprochen sind jüngere Menschen, die an biblischen und historischen Hintergründen interessiert sind.
Die Abende können auch als Taufvorbereitung oder "Konfirmandenunterricht“ für Erwachsene genutzt werden.
Frühjahrsputz
Dienstag, 16. bis Donnerstag, 18. März 2010 Frühjahrsputz in der Kirche
Kirche und Gedenkhalle sind für drei Tage zur Generalreinigung geschlossen.
Wir bitten um Verständnis.
Aktuelle Infos auf Papier
Der Gemeindeflyer
Alle drei Monate erscheint der Gemeindeflyer, der an die Gemeindemitglieder per Post versandt wird und für alle anderen Interessierten im Kirchenvorraum ausliegt.
Er enthält eine kalendarische Übersicht über alle Gottesdienste und alle weiteren Veranstaltungen, die in der Kirche und im Gemeindehaus bei Redaktionsschluss bereits feststanden sowie kurze aktuelle Berichte und Hinweise.
Den aktuellen Flyer für die Monate März bis Mai 2010>>>hier<<< aufrufen.
Im >>>Terminkalender<<< können Sie feststellen, ob und welche Veranstaltungstermine hinzugekommen sind.
An jedem 4. Sonntag im Monat findet um 11.30 Uhr in der Kapelle die Kinderkirche statt. Sie stellt neben den Familiengottesdiensten am 2. Sonntag des Monats in der Kapelle ein weiteres gottesdienstliches Angebot an Kinder und ihre Eltern dar. Die Kinderkirche wird vom Kinderkirche-Team vorbereitet und gestaltet.
Neben dem gemeinsamen Singen werden hier die biblischen Geschichten stärker im Gespräch erarbeitet und das Basteln kann einen breiteren Raum einnehmen.
Am letzten Montag im Monat ab 11.00 Uhr: Gemeindebrunch mit Lesung Gemeindehaus, Raum „Augsburg“
Am letzten Montag des Monats findet im Gemeindehaus Raum „Augsburg“ ein Brunch statt.
Uta Gosselck-Perschmann liest Geschichten aus dem Alten Testament erzählt von Nelly Sachs in ihrem Buch „Der Herr ist über Land gefahren“.
Bei Kaffee, Tee und Brötchen gibt es die Möglichkeit zum Kennenlernen und zum Gespräch. Ein Unkostenbeitrag von 2,50 € wird erbeten. Anmeldung im Gemeindebüro: Tel. 218 50 23.
Die nächsten Termine: Montag, 22. Februar, 29. März, 26. April, 31. Mai 2010, 11.00 Uhr
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst >>> 11.00 Uhr Gehörlosengottesdienst >>> 15.00 Uhr Musik und Wort zur Todesstunde Jesu >>> 18.00 Uhr Andacht zur Stunde der Grablegung Jesu >>> ....................................................................................................................
Samstag, 3. April 2010 Karsamstag
18.00 Uhr Chorvesper >>> .................................................................................................................... 23.00 Uhr Auferstehungsfeier in der Osternacht mit Abendmahl >>> ....................................................................................................................
Sonntag, 4. April 2010 Osterfest
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst >>> 18.00 Uhr Gottesdienst in der Gottesdienstreihe "Gefragter Glaube" >>> ....................................................................................................................
Gefragter Glaube Von Gott reden – im Gespräch mit Fragen des Atheismus.
Eine Gottesdienstreihe für Menschen, die weiter denken wollen.
Ist der Glaube eine menschliche Erfindung? Verleitet Glauben zur Flucht aus der Wirklichkeit? Wie vertragen sich Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube?
In einer zehnteiligen Predigtreihe gehen führende Theologen unserer Landeskirche, Professoren aus Berlin, Göttingen und Oxford sowie die Pfarrerschaft der Gedächtniskirche am ersten Sonntag im Monat um 18 Uhr diesen Fragen nach.
Jeweils am darauffolgenden Montag um 19 Uhr ist Gelegenheit, in einer abendlichen Gesprächsrunde in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche die durch die Predigt aufgeworfenen Fragen zu diskutieren.
Gefragter Glaube am 7. März 2010:
„Gütiger Gott? Strafender Gott?“ Vikar Dr. Anselm Hagedorn Orgel: Christian Schlicke Cello: Frederike Kendel
Kapellengespräche auf dem Breitscheidplatz - i.d.R. am ersten Dienstag des Monats um 20 Uhr in der Kapelle
Kapellengespräch am 6. April 2010 nicht in der Kapelle und nicht um 20 Uhr, sondern ein Ausflug:
12.30 Uhr Kapellengespräch unterwegs
Besichtigung des Flughafens BBI (Willy Brandt) Anmeldung erbeten Auskunft bei Norbert Kuhn unter: 310 120 41
Kapellengespräche“ mit wechselnden Referent/innen und Gesprächspartner/innen zu aktuellen Themen aus Kirche, Stadt und Gesellschaft: (Fast) immer am ersten Dienstag im Monat, in der Regel um 20 Uhr, in der Kapelle auf dem auf dem Breitscheidplatz (Flachbau neben dem Neuen Turm); Planung und Gesprächsleitung: Norbert Kuhn.
Ausführliche Einladungen für künftige Veranstaltungen schicken wir gerne per E-Mail (bitte E-Mail an info@gedaechtniskirche-berlin.de)
„Worte für das, was wir glauben“
Gesprächsabende zum Glaubensbekenntnis
„Lasst uns unseren Glauben bekennen“, heißt es im Gottesdienst. Aber verhilft das Credo aus dem 2. Jahrhundert zu einer Sprache für das, was uns trägt und woran wir uns halten?
Sieben Abende zum Gespräch mit Glaubensworten aus der Bibel, von Martin Luther, Dorothee Sölle und Jörg Zink.
14. April 2010 28. April 2010 05. Mai 2010 19. Mai 2010 02. Juni 2010 16. Juni 2010 30. Juni 2010
Später Glaube
Auch erwachsene Menschen ohne kirchliche Sozialisation können nach den Ergebnissen einer neuen Studie der Universität Greifswald mit der christlichen Botschaft erreicht werden. Grundlage der Untersuchung ist die Befragung von 462 "Konvertiten": Menschen, die durch den Glauben eine Lebenswende erlebt haben oder ihn neu für sich entdeckt haben. Die zum Christentum Bekehrten weisen einen überdurchschnittlichen Bildungsgrad auf: Die Hälfte hat Abitur, nur zwölf Prozent sind Hauptschulabgänger. Jeder Dritte ist zwischen 36 und 45 Jahre alt. Das stelle die Kirche vor die Frage, wie sie auch bildungsferne Schichten erreichen könne, so die Studienautoren. mehr dazu bei evangelisch.de>>>
Fachtag Rechtsextremismus
Der Beauftragte für Migration und Integration der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz lädt zu einem Fachtag "Rechtsextremismus und Kirche" am 19. März 2010 im Amt für Kirchliche Dienste, Berlin-Charlottenburg, Goethestr. 26-30 Einzelheiten sind der Einladung >>> zu entnehmen.
Jugendkantorei in KWG
NEU: Jugendkantorei der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche – Sing, Sang, Song...
Teenies und Jugendliche ab 12 Jahren lernen „Singen wie die Profis“.
Die Jugendkantorei unter der Leitung der Kirchenmusikerin und Diplommusikpädagogin Sabine Schmidt lädt zum Mitsingen und Mitmachen ein.
Die Jugendkantorei tritt u.a. in Konzerten und Gottesdiensten auf und erarbeitet sich ein breites und vielfältiges Repertoire.
„Wir haben viel Spaß miteinander" , sagt Sabine Schmidt, die über eine langjährige und breite Erfahrung in der musikalischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat.
Probentermine: donnerstags, 18.00-19.00 Uhr Gemeindehaus in der Lietzenburger Str. 39, Raum Augsburg, 3.OG
Information und Anmeldung: Sabine Schmidt Å 0170/ 628 4422 E-Mail: jugendkantorei(at)gedaechtniskirche-berlin.de (oder einfach zur Probe kommen)
Erklärung
der Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann
Am vergangenen Samstagabend habe ich einen schweren Fehler gemacht, den ich zutiefst bereue. Aber auch wenn ich ihn bereue, und mir alle Vorwürfe, die in dieser Situation berechtigterweise zu machen sind, immer wieder selbst gemacht habe, kann und will ich nicht darüber hinweg sehen, dass das Amt und meine Autorität als Landesbischöfin sowie als Ratsvorsitzende beschädigt sind. Die Freiheit, ethische und politische Herausforderungen zu benennen und zu beurteilen, hätte ich in Zukunft nicht mehr so wie ich sie hatte. Die harsche Kritik etwa an einem Predigtzitat wie „Nichts ist gut in Afghanistan“ ist nur durchzuhalten, wenn persönliche Überzeugungskraft uneingeschränkt anerkannt wird.
Einer meiner Ratgeber hat mir gestern ein Wort von Jesus Sirach mit auf den Weg gegeben: „Bleibe bei dem, was dir dein Herz rät“ (37,17). Und mein Herz sagt mir ganz klar: Ich kann nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben. So manches, was ich lese, ist mit der Würde dieses Amtes nicht vereinbar. Aber mir geht es neben dem Amt auch um Respekt und Achtung vor mir selbst und um meine Gradlinigkeit, die mir viel bedeutet.
Hiermit erkläre ich, dass ich mit sofortiger Wirkung von allen meinen kirchlichen Ämtern zurücktrete. Ich war mehr als 10 Jahre mit Leib und Seele Bischöfin und habe all meine Kraft in diese Aufgabe gegeben. Ich bleibe Pastorin der hannoverschen Landeskirche. Ich habe 25 Jahre nach meiner Ordination vielfältige Erfahrungen gesammelt, die ich gern an anderer Stelle einbringen werde.
Es tut mir Leid, dass ich viele enttäusche, die mich gebeten haben, im Amt zu bleiben, ja die mich vertrauensvoll in diese Ämter gewählt haben. Ich danke allen Menschen, die mich so wunderbar getragen und gestützt haben, für alle Grüße und Blumen, die meiner Seele sehr gut getan haben in diesen Tagen. Dem Rat der EKD danke ich sehr, dass er mir gestern Abend deutlich sein Vertrauen ausgesprochen hat.
Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der hannoverschen Landeskirche und in der EKD, die mich haupt- und ehrenamtlich unterstützt haben. Insbesondere danke ich meinem engsten Team, das mir in manchem Sturm die Treue gehalten hat. Ich danke allen Freundinnen und Freunden, allen guten Ratgebern. Und ich danke meinen vier Töchtern, dass sie meine Entscheidung so klar und deutlich mittragen und heute hier sind.
Zuletzt: Ich weiß aus vorangegangenen Krisen: Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand. Für diese Glaubensüberzeugung bin ich auch heute dankbar.
Dr. Margot Käßmann, 24. Februar 2010
Video-Mitschnitt der Pressekonferenz am 24. Februar 2010 bei evangelisch.de >>>
Statement von Bischof Dr. Markus Dröge zum Rücktritt der Ratsvorsitzenden Bischöfin Dr. Margot Käßmann >>>
Kindergarten im Internet
Seit dem 1. August 2007 ist derkomplett überarbeitete und an vielen Stellen erweiterter Internetauftritt der Kindertagesstätte online. Dort gibt es zahlreiche und interessante Informationen über das Angebot von Ki-Ta und Krippe. Evangelische Kindertagesstätte der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde Lietzenburger Straße 37-39 10789 Berlin Tel.: 030 - 23 60 80 33 www.kita-kwg.de
Mein Papa kommt
»Mein Papa kommt« vermittelt Gastgeber für getrennt lebende Väter und Mütter
Als Religionspädagogin ist Annette Habert Beauftragte für die Arbeit mit Alleinerziehenden im Dekanat München und Kirchenkreis Mü. / Oberbayern und hat das Projekt "Mein Papa kommt" ins Leben gerufen.
Entstehungshintergrund des Projektes ist die Geschichte eines ihrer Schüler, dessen Vater zum Besuch beim Kind immer im Auto schlief...
Das Projekt der evangelischen Kirche in München vermittelt kostenfreie Übernachtungsplätze in Privatquartieren von Kirchengemeinden für Väter und Mütter, deren Kinder nach Trennung und Scheidung in einer anderen Stadt leben.
Nun erreichte sie die Anfrage eines alleinlebenden Vaters, dessen Kind im Bereich der City West lebt und würde sich von Herzen freuen, wenn sich in unserer Gemeinde ein Gastgeber findet, damit das Kind seinen Vater in Berlin sehen kann! Es ist auch möglich, nur für einen einmaligen Besuch ein Gästebett anzubieten.
Mehr Informationen in einem Info-Flyer >>>, einem Artikel aus dem Sonntagsblatt vom 12. Juli 2009 >>> und auf www.mein-papa-kommt.de
Kontakt: Beauftragte für die Arbeit mit Alleinerziehenden im Dekanat München und Kirchenkreis Mü. / Oberbayern
Projekt des Gemeindekirchenrats im Jahr 2006 - Sicherung einer zweiten Pfarrstelle - Ein wichtiger erster Schritt ist getan - Einführung war am 7. Januar 2007, dem 20. Tag der Übergabe des Nagelkreuzes an die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Auf die Melodie von „wir wollen unsren alten Kaiser Wilhelm wiederhaben“ singen wir lieber „wir wollen unsere Cornelia behalten“.
Singen ist schön, Singen ist gesund, aber mit Singen alleine werden wir das Ziel, eine zweite Pfarrstelle dauerhaft zu besetzen, nicht erreichen.
Gleichwohl ist ein erster wichtiger Schritt getan, denn nach der Zusage eines Sockelbetrages durch die Freunde der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche e.V. und ermutigenden Reaktionen auf die bisherigen Spendenaufrufe hat der Gemeindekirchenrat Dr. Cornelia Kulawik im Anschluss an ihren mit Ablauf des Monats November 2006 endenden zweijährigen Entsendungsdienst in die seit Jahren vakante und aus Kirchensteuermitteln nicht mehr finanzierbare zweite Pfarrstelle gewählt. Der Einführungsgottesdienst hat am Sonntag, den 7. Januar 2007 um 18 Uhr stattgefunden.
20 Jahre zuvor, am 7. Januar 1987 war der Kaiser-Wilhelm-Kirche zur Eröffnung der Gedenkhalle (Alter Turm) von Dr. Paul Oestreicher (damaliger Direktor des internationalen Versöhnungsdienstes der Kathedrale Coventry) das Nagelkreuz übergeben worden. Seither wird jeden Freitag um 13 Uhr vor dem Nagelkreuz das Versöhnungsgebet von Coventry gesprochen, wie es zeitgleich auch in der Kathedrale von Coventry und zahlreichen anderen Orten geschieht. Das Nagelkreuz steht als Zeichen einer weltweiten Versöhnungsarbeit.
Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik hat in ihrem Einführungsgottesdienst am 20. Jahrestag der Übergabe des Nagelkreuzes das Versöhnungsgebet von Coventry in das Zentrum ihrer Predigt gestellt.
Die Gemeinde hat mir ihr und zahlreichen Gästen diesen besonderen und für die Gemeinde bedeutungsvollen Tag auch im Anschluss an den Einführungsgottesdienst noch in einem herzlichen und hoffnungsfrohen Empfang im Gemeindehaus gefeiert. Alle, die nicht dabei sein konnten, sind herzlich eingeladen, sich zumindest einige Fotoimpressionen vom Empfang >>>hier<<< einzufangen.
Bei aller Freude über das Erreichte gilt gleichwohl: auf Dauer kann die Gemeinde die zweite Pfarrstelle auch mit einem finanziellen Sockelbetrag, der uns von den Freunden der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche e.V. für diesen Zweck zugesagt wurde, nicht besetzt halten, wenn dieses Geld verbraucht wird.
Dies wird nur gelingen, wenn zahlreiche weitere Mitglieder und Freunde der Gemeinde durch Spenden dazu beitragen. Dabei sind wir insbesondere auch daran interessiert, dass sich Gemeindemitglieder bereit finden, durch regelmäßige monatliche oder vierteljährliche Spenden zur Finanzierung der zweiten Pfarrstelle beizutragen. Durch solche regelmäßigen Zahlungen würde besondere Planungssicherheit geschaffen werden.
Spendenüberweisungen erbitten wir auf das Konto der Gemeinde:
KWG-Kirchengemeinde Postbank Berlin, BLZ 10010010 Konto-Nr. 12276105 unter dem Stichwort „Zweite Pfarrstelle“.
Spendenquittungen werden über das Gemeindebüro erteilt.
Wer statt der Einrichtung eines Dauerauftrages eine Einzugsermächtigung erteilen möchte, kann über das Gemeindebüro ein entsprechendes Formular erhalten oder dieses hier als PDF-Datei aufrufen und ausdrucken.
evangelisch.de
Evangelisch.de ist online - Mehr als du glaubst Pünktlich zum Beginn der Zukunftswerkstatt ging am 24. September 2009 das neue Portal „evangelisch.de“ online, das einen „evangelischen Blick“ auf Deutschland und die Welt bietet. Unter dem Motto „Mehr als du glaubst!“ berichtet evangelisch.de ab jetzt über aktuelle Ereignisse und informiert über Fragen des Glaubens und der Religion. In der Community können die Nutzer diskutieren, sich mit anderen vernetzen und austauschen. Außerdem finden sie dort Menschen, die zuhören. Mitglieder der Community haben die Möglichkeit, Kreise zu verschiedenen Themen zu gründen. Bereits zum Start gibt es den Kreis der Krimifans oder einen Kreis zur Bundestagswahl. Wer mehr über sich erzählen möchte, kann die persönlichen Blogs nutzen. „Evangelisch.de richtet sich dabei nicht nur an kirchennahe Menschen, sondern an alle, die auf dem Laufenden bleiben und sich mit Positionen auseinandersetzen wollen“, sagt Melanie Huber, die evangelisch.de leitet. „Das Portal wird jung sein, bisweilen auch frech, es soll anregen.“ www.evangelisch.de
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Online-Umfrage zum Thema Erfahrungsaustausch
Auf der Zukunftswerkstatt in Kassel wird es sichtbar: Kirche befindet sich im Aufbruch. Doch noch sind viele innovative Initiativen unverbunden, ein Austausch zwischen denen, die vor Ort engagiert sind, findet zu wenig statt. Um sich dieser Herausforderung zu stellen, entwickelt die EKD in Kooperation mit der FernUniversität in Hagen und dem Institut für Wissensmedien in Tübingen (IWM) eine neuartige Internetplattform – eine Art „Wiki“ für kirchliche Arbeit. Im Projekt „Patterns and Tools for Non-Governmental Organizations“, kurz PATONGO, erproben sie gemeinsam, wie sich die Möglichkeiten des Internets und des Web 2.0 für den Erfahrungsaustausch nutzen lassen. Ziel des Projekts ist es, die Vernetzung von Praktikern in der Kirche zu verbessern. Sie sindherzlich eingeladen, unter der Adresse www.ekd.de/umfragean einer Umfrage der EKD und des IWM teilzunehmen. So können Sie die weitere Entwicklung der Plattform beeinflussen. Sie können Ihre Anforderungen und Wünsche für praxisnahes Arbeiten auf der Plattform einbringen. Ihre Rückmeldungen sind wichtig, um die Plattform weiter an die Erfordernisse der kirchlichen Praxis anpassen zu können.
Am 19. Juli 2006 um 13 Uhr wurde www.gedaechtniskirche-berlin.de frei geschaltet und hatte bis zum Ende des Tages 120 Besucher, bis Ende Juli 2006 waren es dann 2917, bis Ende Dezember 2006 schließlich 46454 Besucher mit insgesamt 146525 Seitenaufrufen.
Nach Kalenderjahren gibt die Statistik folgende Auskünfte:
Kalenderjahr
Besucherzahlen
Seitenaufrufe
2007
192.962
457.033
2008
271.425
605.247
Nach „Lebensjahren“ der Web-Site stellt sich die Entwicklung von Besucherzahlen und Seitenaufrufen wie folgt dar:
"Lebensjahr“
Besucherzahlen
Seitenaufrufe
1 (19.7.06-18.7.07)
145.839
386.143
2 (19.7.07-18.7.08)
238.732
503.617
3 (19.7.08-18.7.09)
279.624
628.758
Die höchste Besucherzahl an einem Tag wurde am 2. März 2009 mit 4.580 erreicht und trug zu dem bisherigen Monatsrekord von . 27.552 Besuchern im Monat März 2009 bei. Die die nächst höchsten monatlichen Besucherzahlen wurden im Dezember 2008 mit 25.131, im Mai 2008 mit 24.893, im November 2008 mit 24.846, im April 2008 mit 24.738 und im Mai 2009 mit 24.250 erreicht. Im dritten Jahr hatte die Web-Site tagesdurchschnittlich 767 Besucher. In den Statistik ist der Monat Juli 2007 weitestgehend unberücksichtigt geblieben. In diesem Monat fiel die statistische Erhebung ganz überwiegend aus.
Abgesehen von der Startseite wurde am häufigsten auf die unter „aktuell“ in den drei Hauptrubiken Kirchengebäude, Kirchengemeinde, Kirchenmusik und in der rechten Randspalte der Startseite verlinkten Einträge zugegriffen. Der Terminkalender und die Rubrik Aktuelles folgen auf Platz 2 und 3.
Die ganz überwiegende Zahl der Verweise erfolgt über Suchmaschinen, geführt von google mit aus der TOP-Level-Domain erkennbaren Aufrufen aus zahlreichen verschiedenen Ländern, aber auch über verschiedene von google angebotenen Rubriken (Bilder, maps) und über Wikipedia. Auf www.gedaechtniskirche-berlin.de wird aber auch aus zahlreichen und ungezählten Internetportalen nicht nur aus Berlin und Deutschland, sondern aus der ganzen Welt verwiesen; so gibt es auch links z.B. in kyrillischer, japanischer oder chinesischen Schriftzeichen. Inzwischen verlinken auch viele Berliner Hotels in ihren Internetauftritten auf Veranstaltungshinweise in www.gedaechtniskirche-berlin.de.
Die am häufigsten verwendeten Suchbegriffe bestehen aus dem Namen der Kirche, Teilen des Namens und Berlin. Einige weitere Suchbegriffe und ihre Platzierung unter den erfassten ersten Hundert: Predigt (6), Gottesdienst (12), Orgel (14), Glocken (15), Konzert (22), Bach (24), Kirchenmusik (25), Church (30), KWG (41), Kantate (50), Gott (51), Memorial (52), Taufe (60), Kindergarten (65), Geschichte (67),.Kindergottesdienst (77), Jesus (82), Apostelgeschichte (85), Heiligabend (86), Sonntag (87), Gründonnerstag (88), Ostern (90).
Die geografische Auswertung ergibt ca. 45 % der Zugriffe aus Deutschland aus Berlin und Umgebung.
In der Datenbank für den Internetkalender wurden 1.094 Termine eingetragen und zum Teil mehrfach ergänzt und aktualisiert, darunter 497 Gottesdienste, 261 Konzerte, 201 Abendmusiken, 133 Themenabende, Es gab 571 Einträge unter Aktuelles, von denen die Einträge für wiederkehrende Termine wie z.B. Orgelvespern, Bach-Kantate-Gottesdienste, Sonntagsgottesdienste, Kapellengespräche nicht jeweils neu angelegt, sondern aktualisiert wurden. Unter Berücksichtigung dieser Aktualisierungen erreicht die Zahl der Eintragungen unter Aktuelles schätzungsweise mehr als 800. Unzählige Bilder wurden bearbeitet und per FTP hochgeladen, unzählige Bilder bearbeitet und im CMS importiert, zahlreiche PDF-Dateien wurden hochgeladen und verlinkt, davon alleine 155 Predigten ins Predigtarchiv und einige sehr umfangreiche Darstellungen in der Rubrik Geschichte des Archivs.
In seinem „ersten Lebensjahr“ wurde der Internetauftritt mit dem Webfish 2007 in Silber ausgezeichnet. Der von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGMbH (GEP) vergebene Internetpreis zeichnet herausragende deutschsprachige christliche Online-Angebote aus. >>>
Kirchgeld
Dank und Bitte
Können Sie sich den Breitscheidplatz und die westliche City vorstellen ohne die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche?
Und können Sie sich diese Kirche vorstellen ohne das vielfältige Leben, das hier stattfindet, Tag für Tag?
Es sind viele Menschen, die helfen, unsere Kirche zu erhalten und mit Leben zu erfüllen: durch aktive Mitarbeit und durch kritisches Mitdenken, durch ihr einfaches Dasein und durch ihr Gebet, durch Apfelspenden, Überweisungen, Daueraufträge und Sponsoring.
Und es gibt, Gott sei Dank, Sie alle, die Sie als bewusste Kirchenmitglieder mit Ihren Kirchensteuern kräftig und verlässlich dazu beitragen, dass die Kirche ihrem Auftrag in der Welt nachkommen kann. Für dies alles sei an dieser Stelle herzlich gedankt!
Wenn Sie jetzt noch ein Übriges tun möchten oder wenn Sie sagen: Ja, genau, das liegt auch mir am Herzen, ich will diese Kirche und ihre Lebendigkeit noch ein Stück deutlicher zu meiner Sache machen – so finden Sie die Bankverbindung der Gemeinde >>>hier<<<. Oder Sie verwenden eine >>>Einzugsermächtigung<<<.
Ihr „Kirchgeld“ kommt ausschließlich der Arbeit dieser Gemeinde zugute. Sie helfen uns damit, unsere vielfältigen, über das normale Maß einer Kirchengemeinde weit hinaus gehenden Aufgaben zu erfüllen.
Dr. Wolfgang Kuhla, Vorsitzender. des Gemeindekirchenrates, Pfarrer Martin Germer
Für die Erteilung einer Spendenbescheinigung bei Spenden über 200 EUR benötigen wir Ihre Absenderangaben. Teilen Sie uns diese erforderlichenfalls bitte gesondert per e-mail oder Telefax mit. Die erforderlichen Verbindungsangaben finden Sie unter Kontakt/Gemeindehaus.
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EKD-Synode hat gewählt
Margot Käßmann zur Ratsvorsitzenden gewählt
Vom 25. bis 29. Oktober tagt in Ulm die Synode der EKD.
Das Schwerpunktthema der 2. Tagung der 11. EKD-Synode ist „Ehrenamtliches Engagement in Kirche und Gesellschaft“. Auf dem Programm steht außerdem u.a. die Wahl des neuen Rates am 27. Oktober und des Ratsvorsitzes am 28. Oktober.
Auf Vorschlag des nach der Wahl vom 27. Oktober nicht vollständig besetzten neu konstituierten Rates der EKD wählte die Synodes am 28.10.2009 die Landesbischöfin Margot Käßmann zur neuen Ratsvorsitzenden der EKD und Landespräses Nikolaus Schneider zu ihrem Stellvertreter. hierzu weiterführende Informationen auf http://www.evangelisch.de/themen/religion/margot-kaessmann-an-der-spitze-der-deutschen-protestanten5588
Die Ratswahlen zuvor waren mit ganz unerwarteten Komplikationen verbunden gewesen, die auf dieser Synodensitzung nicht mehr gelöst werden konnten, so die wohl ganz überwiegende Auffassung in den zuständigen Organen und Gremien. Die vom Ratswahlausschuss vorgeschlagene Kandidatenliste umfasste insgesamt 22 Personen, davon 10 Frauen und 12 Männer. 9 Personen sind Leitende Geistliche einer Gliedkirche der EKD, 10 sind Nicht-Theologen.
Die Wahlen von 14 Mitgliedern zum Rat der EKD am 27. Oktober gestalteten sich spannend und langwierig. In einigen Wahlgängen erhielt keine(r) der KandidatInnen die erforderliche 2/3 Mehrheit. In den ersten 9 Wahlgängen wurden gewählt:
Im 10. Wahlgang und schließlich auch im 11. Wahlgang gegen Mitternacht kandidierten: Ulrike Trautwein, Pfarrerin, Frankfurt/Main Karin Kessel, Oberkirchenrätin, Speyer
Heldinnen!
Keine erreichte das erforderliche Quorum. Karin Kessel hat hierauf ihre Kandidatur zurückgezogen. Verständlich.
Bereits nach dem 3. Wahlgang, der ohne positives Wahlergebnis endete, war Markus Meckel aus Berlin als weiterer Kanditat vorgeschlagen worden und zog seine Kandidatur nach dem 9. Wahlgang zurück. Auch viele weitere Kandidaten und Kandidatinnen hatten bereits zuvor im Laufe der Wahlgänge ihre Kandidatur zurückgezogen.
Ulrike Trautwein erreichte im 12. Wahlgang das erforderliche Quorum, das sie in früheren Wahlgängen nur knapp verfehlte hatte, nicht. Sie hat nach diesem Wahlgang mit sehr freundlichen und versöhnlichen Worten auf ihre weitere Kandidatur verzichtet.
Die Synode verabredete am 28.10.2009 um 00.20 Uhr eine Pause von 20 Minuten, in der Beratungen über das weitere Vorgehen erfolgen sollen, denn es gibt nun niemanden mehr, der noch kandidiert. Die Moderatoren der TV-Live-Sendung im Internet, die seit über 15 Stunden im Einsatz waren, verabschiedeten sich ebenfalls - in eine kurze Erhohlungspause.
Es gab nach der Pause aus keinem hierzu berufenen Organ einschließlich der Synode selbst einen neuen Vorschlag, auch nicht aus dem Ratswahlausschuss, der es in dieser Situation für untunlich hielt, einen neuen Vorschlag zu unterbreiten.
Der 14. Ratssitz bleibt danach unbesetzt, bis er bei einer Nachwahl in einer späteren Synode besetzt wird. Hierüber unterrichtete die Präses die Synode. Aus dieser kam kein weiterer Vorschlag, sondern aus ihrer Mitte der Hinweis, dass der Ratswahlausschuss verpflichtet sei, einen weiteren Vorschlag zu machen. Wenn der Ratswahlausschuss hierzu nicht in der Lage sei, müsse ein neuer Ratswahlausschuss gewählt werden. Das Präsidium vertrat nach rechtlicher Beratung die Auffassung, dass der Rat sich auch mit nur 13, statt der in der Grundordnung vorgesehenen 14 gewählten Ratsmitgliedern konstituieren könne. Hiergegen wurden Bedenken vorgetragen, weil es ja theoretisch auch möglich sei, dass z.B. nach 12 Wahlgängen und dem Verzicht von zahlreichen KandidatInnen, auch nur zwei Ratsmitglieder gewählt worden wären. Aus der Mitte der Synode wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die Synode derzeit eine 2/3 Mehrheit nicht zu Stande bekommt und niemandem noch eine sinnlose Kandidatur zugemutet werden könne.
Die Synode beschloss die am 27.10.2009 begonnenen Beratungen und die an diesem Tag beendete Wahl am 28.11.2009 um 1:11 Uhr mit der Perspektive, die Wahl des 14. Ratsmitglieds auf die nächste Synode im Jahre 2010 in Hannover zu verschieben.
Die erschöpften Synodalen sangen zum Abschluss des Sitzungstages gemeinsam und mitten in der Nacht einen Choral und verabschiedeten sich dann bis zur Morgenandacht um 9 Uhr voneinander.
Die Theologin und Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) Katrin Göring-Eckardt ist als Präses der Synode der EKD geborenes Mitglied des Rats der EKD. Sie wurde am 27. Oktober 2009 als eine der VizepräsidentInnen des 17. Deutschen Bundestages gewählt. Sie wird den Kirchentag in Dresden 2011 als dessen Präsidentin eröffnen.
Seit Mitte Dezember hat die Scientology-Organisation ihr Berliner Hauptquartier nach Berlin-Charlottenburg in die Otto-Suhr-Allee, Nähe Ernst-Reuter-Platz verlegt. Zur offiziellen Einweihung Anfang des Jahres wurde mit einer Hausbriefkastenaktion in der Nachbarschaft geworben. - Aus gegebenem Anlaß bringen wir diesen Informationsartikel von Pfr. Thomas Gandow.
Was wollen sie hier? Hauptaktivität der Scientologen von ihrem Zentrum aus ist das „Body-Routing“. So nennen die Scientologen das systematische Ansprechen von vor allem jungen Leuten auf der Straße, die dann in den Laden hinein gebracht werden sollen.
Durch ein geschicktes Verkaufsgespräch, bei dem auch ein sogenannter „Persönlichkeitstest“ eingesetzt wird, sollen sie für die teuren scientologischen Psychokurse eingeschrieben („registriert“) werden. Weil diese Art der Werbung und Rekrutierung sehr penetrant und lästig ist, hat die Scientology-Organisation ihre Zentren immer wieder einmal in eine andere Gegend verlegt. Um in einem anderen Gebiet neu anzufangen. Verkauft werden sollen „Kommunikations“-Kurse, aber auch Erfolgskurse. Mit „Reinigungs“-Kursen soll man angeblich Drogenbelastungen und atomare Schädigungen, auch aus früheren Leben, loswerden. Wer kein Geld für die teuren Kurse hat oder in der Familie locker machen kann, dem wird von Scientology ein (Neben-) Job und schneller Geldverdienst angeboten – verführerische Angebote in wirtschaftlich schweren Zeiten.
Daneben bietet das Hauptstadtzentrum Büroräume z.B. auch für den scientologischen Geheimdienst O.SA (=Office für Special Affairs – „Büro für Besondere Angelegenheiten“). Auch die Möglichkeit für die Scientology-Organisation, ihre politische Lobbyarbeit in der Hauptstadt zu konzentrieren und auszubauen gehört zu den Plänen für eine „ideale Scientology-Organisation“.
Was geht’s uns als Kirchengemeinde an? Wir müssen helfen, warnen und informieren: Die Teilnahme an den Scientology-Kursen ist sehr teuer. Manche, auch Jugendliche, haben sich dabei sehr verschuldet und sind dadurch auch finanziell abhängig geworden. Viele haben durch solche Psychokurse nur Geld und Gut verloren. Andere haben aber Kopf und Kragen, nämlich Verstand, geistige und körperliche Gesundheit und sogar ihr Leben aufs Spiel gesetzt.
Wir sind zur Klarstellung herausgefordert, weil sich die Scientology-Organisation frech „Scientology-Kirche“ nennt, obwohl sie überhaupt nichts mit dem Herrn (gr. kyrios) Christus zu tun hat. Das Wort "Kirche" kommt von dem griechischen "kyriakon"= dem Herren (=kyrios, gemeint: Jesus Christus) Zugehöriges. Und mit ihm hat Scientology nun ganz und gar nichts zu tun. - Im Gegenteil: Scientology Gründer Hubbard behauptete, Jesus Christus habe nicht existiert und das Christentum sei ein elektronisches (!) Implantat.
Wir als Christen müssen auch alarmiert sein, weil die Scientologen in ihrer irreführenden Werbung – auch riesengroß an dem Haus in der Otto-Suhr-Allee - , das Zeichen des hl. Kreuzes benutzen. Nur wenige erkennen gleich, daß dies Kreuz durchgestrichen ist. Denn Scientology lehnt das Kreuz und die Erlösung durch Jesus Christus ab. „In der christlichen Tradition ist das Kreuz ein Zeichen der Erinnerung an Christi Tod und Auferstehung und in ethischen Begriffen gesagt ein Symbol für Selbstverleugnung und Hingabe, ja für Demut und für Versöhnung mit Gott, nicht für ‚Überleben’ und Durchsetzung auf Kosten anderer wie bei Scientology“ schrieb Wolfgang Ullmann dazu.
Was wissen wir über Scientology? Der Scientology-Gründer Ron Hubbard, vorher Wildwest- und Science-Fiction-Autor, wollte mit seinen Psycho-Kursen Millionen machen. Um Steuern zu sparen, firmierte er Scientology als „Religion“. Auftrag an seine Anhänger: „Macht Geld, macht mehr Geld! Bringt andere dazu mehr Geld zu machen!“
Scientology lehrt und praktiziert eine christentumsfeindliche Ideologie. Beim „Auditing“, einem Verhör an einer Art Lügendetektor, soll der den Menschen angeblich behindernde „Mind“, der Geist, beseitigt (!) werden um den Menschen zum „clear“ zu machen. Die Organisation vertritt eine rücksichtslose Power- und Durchsetzungsideologie, die totalitäre Züge trägt. Denn es geht darum „GEGENABSICHTEN aus der Umwelt zu entfernen“. Ist das erreicht, will man auch alle „FREMDABSICHTEN aus der Umwelt entfernen“. Im Klartext: Scientology will nicht nur Gegnerschaft beseitigen, sondern grundsätzlich alle anderen Ideen, Ideologien und Religionen aus dem Weg räumen. Kritiker, insbesondere auch frühere Mitglieder mit Einblick in die Organisationsstrukturen, werden als „Freiwild“ betrachtet und mit allen, auch ungesetzlichen Mitteln verfolgt, um sie zu beseitigen.
Was ist zu tun? 1. Wir können für unsere Bewahrung, aber auch für die Rettung der Irregeführten beten.
2. Wir sollten uns und andere, für die wir als Christen Verantwortung haben, informieren. Keiner, der dort hingeht, sollte aus Versehen und Ahnungslosigkeit in diese menschenfeindliche Organisation geraten.
Über Scientology informieren gute Bücher, z.B. F.W. Haack: Scientology - Magie des 20. Jahrhunderts, München 1995; F. Nordhausen, L. v. Billerbeck: Psycho-Sekten, Frankfurt 2000 I. Hruby: Meine Ehe mit einem Scientologen, Gütersloh 2000
3. Wir können Jugendliche schützen: An offensichtlichen Rekrutierungsgesprächen sollten wir nicht vorbeigehen, sondern Jugendliche warnen und aus dem Verkaufsgespräch loseisen. Dabei sollten wir uns nicht provozieren lassen und auch niemanden provozieren.
Auskunft erteilt auch Pfr. Thomas Gandow, der Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen unserer Kirche. Anschrift: Heimat 27, 14165 Berlin; Telefon:030/815 70 40 email: pfarrer.gandow@berlin.de
Im Laufe des Frühjahrs kann mit dem Aufbau des Baugerüsts begonnen werden: Voraussetzung für eine detaillierte Analyse aller Bauwerksschäden und für die Abstimmung des endgültigen Sanierungskonzepts mit den Denkmalschutzbehörden. Die für die Maßnahme veranschlagte Bausumme von 4,2 Millionen Euro ist weitgehend zusammen, dank zahlreicher Einzelspenden und über 900 Fugenpatenschaften sowie dank der Unterstützung durch namhafte Berliner Unternehmen und der Förderung durch den Bund, das Land Berlin, die Berliner Lotto-Stiftung und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Kurz vor dem Ziel möchten wir noch einmal um Ihre Hilfe bitten: durch Übernahme von Fugenpatenschaften ab 100 Euro (zu Ostern und Pfingsten auch Patenschaften zum Verschenken für 50 Euro), siehe www.fugenpate.de oder durch direkte Spenden:
Spendenkonto: Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berliner Bank Kontonummer: 22222 BLZ 100 200 00
Für Überweisungen aus dem Ausland: IBAN: DE87 1002 0000 2780 7800 00 BIC-/SWIFT-Code: BE BE DE BB
Für die Erteilung einer Spendenbescheinigung bei Spenden über 200 EUR benötigen wir Ihre Absenderangaben. Teilen Sie uns diese erforderlichenfalls bitte gesondert per e-mail oder Telefax mit. Die erforderlichen Verbindungsangaben finden Sie unter Kontakt/Gemeindehaus.
Als Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt reicht bei Spenden bis zu 200 Euro der Kontoauszug beziehungsweise Einzahlungsbeleg der Bank, der den Verwendungszweck nachweist, aus.
Lesen Sie bitte >>>hier<<< weiter, warum und wozu Ihre Spende für den Erhalt des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche dringend benötigt wird. Besuchen Sie www.ein-kirchturm-der-bewegt für nähere und aktuelle Informationen.
Endspurt für den Alten Turm ca. 50.000 Euro (Stand Ende November 2009) fehlen noch zur Sanierung des Alten Turmes. Durch den Kauf einer Benefiz-CD („Für dich soll’s rote Rosen regnen“) oder einer Gedenkmedaille, für jeweils 10 Euro im Turm erhältlich, können Sie uns helfen. Als „Fugenpate“ ab 100 Euro erhalten Sie eine Urkunde, auf der die Lage „Ihrer Fuge“ genau verzeichnet ist, dazu einen Kunstdruck mit dem Bild unserer Kirche. Bestellvordrucke finden Sie in der Kirche oder im Internet unter www.fugenpate.de.
Seit Oktober 2009 hängt ein Bauschild am „Alten Turm“: „Denkmalgerechte Sanierung 2009–2012“. Noch im Winter soll mit dem Aufbau des Gerüstes um die 68 Meter hohe Turmruine begonnen werden. Dann werden die Schäden genau erfasst, Materialproben entnommen und untersucht, Musterflächen angelegt. Die Bauarbeiten werden mit anderthalb bis zwei Jahren veranschlagt. Ebenso lange hat die Spendenkampagne gedauert, seit November 2007. Jetzt ist die veranschlagte Summe von 4,2 Millionen Euro fast zusammen. Den größten Anteil von 1,2 Millionen Euro erbrachten die unzähligen Einzelspender sowie die Sponsoren und Veranstalter von Benefiz-Veranstaltungen. Unter ihnen schon über 800 Fugenpaten, von Eisen (100 Euro) bis Platin (5.000 Euro). Dazu kommen 1 Million von der Berliner Lottostiftung und knapp 2 Millionen, die gemeinsam aus einem Denkmalpflege-Sonderfonds der Bundesrepublik Deutschland und aus Denkmalschutzmitteln des Landes Berlin zur Verfügung gestellt werden.
Die „Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche“ dankt besonders ihren- Hauptsponsoren Berliner Bank, Wall AG, Berliner Morgenpost, Druckhaus Berlin Mitte und Kommunikationsagentur Kaiserwetter, ohne deren Einsatz die Spendenkampagne nicht möglich gewesen wäre, sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die den Spendenaufruf erfolgreich über die Grenzen der Stadt hinaus getragen hat.
Sie dankt den öffentlichen Fördermittelgebern, die mit ihren Zuwendungen der Mitverantwortung von Land und Bund für dieses bedeutende Wahrzeichen Berlins nachkommen.
Vor allem aber dankt sie allen, die durch ihr vielfältiges bürgerschaftliches Engagement das Motto der Kampagne beherzigt haben: „Ein Kirchturm, der bewegt“.
Die Spendenkampagne geht weiter. Im März offerieren wir erneut Oster-Fugenpatenschaften zum Verschenken zum Preis von 50 Euro. Näheres unter www.fugenpate.de
Fugenpatenschaften können weiterhin für Spenden zwischen 100,00 EUR und 5.000,00 EUR übernommen werden. >>> www.fugenpate.de
Pressemitteilung vom 26.6.2009 >>> Spendenbarometer vom 26.6.2009 >>>
Presseerklärung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vom 18.2.2009
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche - Turm-Sanierung gesichert 18.02.09 Für den vom Verfall bedrohten Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche stehen die erforderlichen Mittel bereit. Dies teilte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer heute mit. Die Gesamtkosten von etwa 4 Mio EUR werden in gemeinsamer Anstrengung von der Kirchengemeinde, dem Land Berlin, dem Bund und der Deutschen Stiftung Klassenlotterie sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und vielen privaten Spendern aufgebracht. Damit können die erforderlichen Maßnahmen noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden, sagte Senatorin Junge-Reyer.
Das Landesdenkmalamt Berlin, die Deutsche Klassenlotterie und das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes stellen jeweils ca. 1 Mio EUR für die kommenden Jahre zur Verfügung. Eine weitere Million werden die Kirchengemeinde und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz durch ihre noch laufenden Spendenaktionen beitragen können.
Senatorin Junge-Reyer sagte: "Es ist großartig, dass sich so viele Menschen und Organisationen für die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche engagieren. Sie ist eine Ikone der Nachkriegsarchitektur, auf der ganzen Welt berühmt als Symbol für den Neuanfang in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Kirche verdient unser aller Unterstützung."
Die Spendenkampagne hatte am 9.11.2007 mit einem Benefizkonzert als >>>Auftaktveranstaltung<<< begonnen.
Wir sind dem Ziel sehr nah, aber wir brauchen weiterhin Ihre Unterstützung durch Spenden, Übernahme von Fugenpatenschaften, Besuch von Benefizkonzerten...........
Info-Flyer zur Spendenkampagne als PDFzum Download/Ausdrucken/Weiterschicken
"Erkennen und Erhalten" - Faltblattreihe der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche - Turmruine >>>
Frühjahrsputz
Dienstag, 16. bis Donnerstag, 18. März 2010 Frühjahrsputz in der Kirche
Kirche und Gedenkhalle sind für drei Tage zur Generalreinigung geschlossen.
Wir bitten um Verständnis.
Berliner Brief
„Heute bekommen Sie Post von Ihrer Kirche, und die will nichts von Ihnen ...“
369 800 Berlinerinnen und Berliner haben am 2. Januar 2010 Post von Generalsuperintendent Ralf Meister in ihrem Briefkasten gefunden.
Das Scheiben richtet sich persönlich an die Empfänger und beginnt mit den Worten: „Heute bekommen Sie Post von Ihrer Kirche, und die will nichts von Ihnen.“ Was dann folgt, sind Worte der Wertschätzung und des Dankes – und ein spiritueller Impuls. Kein Spendenaufruf, keine Bitte, sich zu engagieren.
„Darauf haben wir bewusst verzichtet“, so Meister, „Wir hoffen, dass wir damit gerade die Kirchenmitglieder erreichen, die wir sonst eher selten in Gottesdiensten oder gemeindlichen Zusammen-hängen finden. Sie alle gehören zur großen Gemeinschaft der Kirche in unserer Stadt.“
Die Projektidee wurde von einigen Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit der Kirchenkreise entwickelt und ist nach der ursprünglichen Begrenzung auf einzelne Kirchenkreise nun zu einem Projekt für Kirchenmitglieder in den Kirchenkreisen Charlottenburg, Stadtmitte, Neukölln, Nord-Ost (Wedding, Pankow),
Schöneberg, Teltow-Zehlendorf und Lichtenberg-Oberspree geworden. Auch in den nächsten Jahren will die Projektgruppe weiter im Jahresrhythmus Briefe an Berliner Kirchenmitglieder schicken. Angedacht ist ein Zeitraum von fünf Jahren. Fördermittel sollen die Finanzierung sichern. Ein Projekt in diesem Umfang ist in einer Großstadt auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche Deutschland bislang einmalig. „Etwas für unsere Mitglieder zu tun, ihnen Anerkennung auszudrücken, ohne dass es mit der Forderung nach einer Gegenleistung verbunden ist, das ist in meinen Augen schon längst überfällig“, so Ralf Meister.
Finanziert wird der so genannte Berliner Brief von den teilnehmenden Kirchenkreisen. Mit der Gestaltung wurde das Kölner Grafikbüro Schafgans betraut. Bei der Umsetzung arbeitet die Projektgruppe eng mit der Hamburger Agentur Andere Zeiten (www.anderezeiten.de) zusammen. Gedruckt wurde der Brief auf umweltfreundlichem Papier, der Versand erfolgt ebenfalls umweltverträglich unter dem Label „GoGreen“. (Quelle: EKBO)
Flyer
RETTET DEN TURM!
SAVE THE TOWER!
¡SALVAD LA TORRE!
SAUVEZ LE CLOCHER!
SALVIAMO IL CAMPANILE!
HJÆLP MED AT BEVARE TÅRNET!
Alter Turm in Gefahr
Der Alte Turm mit einer Lichtinstallation beim Festival of Lights 2008. (Foto: Christian Kruppa)
Der alte Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ist in Gefahr. „Die festgestellten Schäden lassen die Befürchtung zu, dass sich Teile der Fassade lockern und aus großer Höhe herabfallen“, sagt der Pfarrer der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Martin Germer, der zugleich Mitglied des für den Erhalt des Gebäudeensembles auf dem Breitscheidplatz verantwortlichen Kuratoriums der Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist, über den alten Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche.
Auf Initiative von Kirchengemeinde und Stiftung haben sich Berliner Unternehmer zusammengefunden, um Geld zu Deckung der erwarteten Sanierungskosten von inzwischen mindestens 4 Millionen EUR zu sammeln.
Die Schäden an dem weltweit bekannten Wahrzeichen für Frieden und Versöhnung sind besorgniserregend. Zwei Sachverständigengutachten – eines vom Oktober 2006 und eines aus dem Sommer 2007 - ergeben, dass besonders die Natursteinfassade, die den aus Ziegelsteinen errichteten Turm umschließt, angegriffen ist. Die Steine sind rissig, die Fugen locker und durchlässig. Festgestellt wurde zudem eine sich "in Teilen lösende Natursteinvorsatzschale". Auch an den Ziegelsteinmauern, die als Innenmauern konzipiert waren und seit der Bombenzerstörung des restlichen Teils der Kirche frei liegen, wurden erhebliche Mängel festgestellt. Die Turmruine ist gegen Wind und Regen sehr viel weniger geschützt, als ein vollständiges Gebäude. Erschwerend kommt hinzu, dass die Ruine durch den Straßenverkehr auf Kudamm und Budapester Strasse und die in nur sehr geringer Entfernung verlaufende U-Bahn ständigen Erschütterungen ausgesetzt ist.
"Wenn im Winter Wasser in die schadhaften Fugen und Steine eindringt und dann bei Frost gefriert, könnte das Eis die Steine auseinandersprengen", warnen Baufachleute.
„Eine akute Gefährdung von Passanten liegt noch nicht vor, aber keiner kann sagen, wie die nächsten Winter verlaufen und wann es dazu kommt, dass Gefahren durch möglicherweise herabstürzende Teile entstehen“, berichtet Pfarrer Germer über die Sorgen von Gemeinde und Stiftung. „Eine umfassende Sanierung des Turms ist unumgänglich und muss so bald wie möglich erfolgen. Dafür sprechen auch wirtschaftliche Gründe, denn Sachverständigengutachten ergeben eine rapide Zunahme der Schäden und weisen darauf hin, dass die Sanierungskosten von Jahr zu Jahr steigen werden. Wenn wir die Sanierung hinausschieben, wird sie so teuer, dass die Mittel dann überhaupt nicht mehr aufgebracht werden können“, sagt Pfarrer Germer weiter. Außerdem wolle man nicht warten, bis der Turm so einsturzgefährdet sei, dass man den Breitscheidplatz sperren müsse.
Man muss kein Fachmann sein, um zu erkennen, dass der Zustand des alten Turms der 1895 eingeweihten und 1943 ausgebombten Kirche bedenklich ist. Ersichtlich zeigen die vier in den 60er-Jahren angebrachten Uhren mitunter unterschiedliche Zeiten, und sind die Treppen innen dringend erneuerungsbedürftig. Nachdem die letzte Sanierung vor 25 Jahren stattfand, sind die Stahlbetondecken, die den Turm von innen stabilisieren, inzwischen rostig und dringend sanierungsbedürftig und müssen jetzt auch die Regenfallrohre und die Blitzschutzanlage erneuert werden.
Spätestens im kommendes Jahr müsse mit einer Rundumsanierung begonnen werden. Baufachleuten zufolge müssen sämtliche Fugen herausgelöst und mit Spezialmörtel verschlossen werden. Bereits die Einrüstung des 68 m hohen alten Turms wird Kosten von rund einer halben Million EUR verursachen. Weder die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde noch die Stiftung "Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche" sind in der Lage, die erforderlichen Sanierungskosten aufzubringen. Das Gründungskapital der Stiftung aus dem Jahr 1904 wurde mit der Inflation im Ersten Weltkrieg wertlos, die Gemeinde hat kein Geld für die Sanierung übrig und muss sogar schon ihre zweite Pfarrstelle aus Spenden finanzieren, die Landeskirche hat bereits mitgeteilt, dass sie über keine Sondermittel für einen Sanierungsfall in dieser Größenordnung verfügt. Deshalb hat sich die Stiftung entschlossen, die nun seit November 2007 laufende Spendekampagne zu starten. Die Kampagne wird von den Hauptsponsoren, der Berliner Werbe- und Kommunikationsagentur Kaiserwetter, der Berliner Bank, dem Druckhaus Mitte, der Wall AG und der Berliner Morgenpost als Medienpartner seit ihrem Start intensiv unterstützt.
Anders als bei der Sanierung der neuen Kirche und des neuen Turms von Egon Eiermann in den vergangenen Jahren soll die Ruine der Gedächtniskirche aber nicht mit großflächiger Werbung verhängt werden. "Wir wollen versuchen, es ohne Werbung an der Einrüstung hinzukriegen", sagt Germer. Der Turm habe eine so starke Symbolik und Wahrzeichenfunktion, dass das eine zu starke Zweckentfremdung wäre, sei die Auffassung der Stiftung. Nur wenn man mit der Spendenkampagne nicht genug Geld zusammenbekomme, werde man Werbung an der Einrüstung als letztes Mittel zur Rettung des Alten Turms in Kauf nehmen müssen.
Als Auftakt zu einer Spendenaktion zur Rettung des Alten Turms fand am Freitag, dem 9. November 2007 ein Benefizkonzert statt, das zugleich aus Anlass des 100. Geburtstages S.K.H. Dr. Louis Ferdinand von Preußen dessen Gedenken gewidmet war. Bereits im Vorfeld dieser Veranstaltung hatten Anlass und Zweck des Konzertes und das Konzert selbst sehr große Aufmerksamkeit in den Medien erhalten. Viele Berlinerinnen und Berliner haben hierauf bereits ihre Bereitschaft bekundet, zur Rettung des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche einen Beitrag zu leisten. Über das Gedenk- und Benefizkonzert in der voll besetzten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche wird an >>> hier <<< berichtet.
Für Spenden zur Rettung des Alten Turms wurde ein Spendenkonto eingerichtet: Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berliner Bank Kontonummer: 22222 BLZ 100 200 00
Für Überweisungen aus dem Ausland: IBAN: DE87 1002 0000 2780 7800 00 BIC-/SWIFT-Code: BE BE DE BB
Für die Erteilung einer Spendenbescheinigung bei Spenden über 200 EUR benötigen wir Ihre Absenderangaben. Teilen Sie uns diese erforderlichenfalls bitte gesondert per e-mail oder Telefax mit. Die erforderlichen Verbindungsangaben finden Sie unter Kontakt/Gemeindehaus. Als Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt reicht bei Spenden bis zu 200 Euro der Kontoauszug beziehungsweise Einzahlungsbeleg der Bank, der den Verwendungszweck nachweist, aus.
Lesen Sie >>> hier <<< zum aktuellen Stand der Spendenkampagne den Bericht von Pfarrer Germer vom 8. September 2008.
Es gibt viele Möglichkeiten, die Spendenkampagne zur Rettung des Alten Turms zu unterstützen!
Über Unterstützer und Unterstützerinnen der Spendenkampagne zur Rettung des Alten Turms werden wir von Fall zu Fall >>>hier<<< berichten und auf unserer Linkseite auf sie verweisen.
UnterstützerInnen können mit entsprechender schriftlicher Vereinbarung die Berechtigung erhalten, das Aktionszeichen „ICH BIN DABEI“ in ihrer eigenen Außendarstellung zu verwenden.
Partner der Spendenkampagne sind Berliner Bank, Druckhaus Berlin-Mitte, Berliner Morgenpost, kaiserwetter, Wall AG
Fugenpate werden
Sechs Kilometer Fugennetz müssen erneuert werden, um den Zusammenhalt der Fassade am Alten Turm für künftige Generationen zu sichern. Und Sie können Mitverantwortung übernehmen, Meter für Meter. An der Basis für eine Eiserne Fuge mit 100 Euro, weiter oben für eine Bronzene Fuge mit 500 Euro und rund um die Turmuhr herum für eine Silberne Fuge mit 1000 Euro. Als Fugenpate erhalten Sie eine persönliche Urkunde, auf der „Ihre Fuge“ genau gekennzeichnet ist, und dazu einen Kunstdruck des Alten Turmes. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird eine Namensrolle mit allen Fugenpaten in das Gebäude eingemauert – als Zeichen bleibender Verbundenheit.
Für die besonders aufwändig zu sanierenden Fugen hoch oben beim Glockenspiel suchen wir Goldene Fugenpaten, die sich mit 2000 Euro, und für die Platinum-Fugen an den Bogen auf der Ostseite des Turmes, da, wo einmal das Kirchenschiff anschloss, Paten, die sich mit 5000 Euro engagieren können und wollen. Patenschaften in Gold und in Platin werden zusätzlich auf einer Ehrentafel am Turm namentlich eingetragen.
Wie wird man Fugenpate? Unter der Service-Nummer 31 09 40 00 Faltblatt mit Anmeldevordruck anfordern, ausfüllen, auf das Patenschaftskonto überweisen. Oder Download unter >>>hier<<< als PDF-Datei. Sie erhalten die gewünschte Urkunde sowie eine Spendenbescheinigung.
Möchten Sie eine Patenschaft verschenken, tragen wir auf Wunsch den Namen des Beschenkten in die Urkunde ein.
Ein halbes Jahr nach dem Start unserer Aktion „Rettet den Turm!“ waren bereits 400.000 Euro auf unserem Spendenkonto 22222, Berliner Bank, BLZ 100 200 00 eingegangen – dafür allen Spendern herzlichen Dank! Wir sind zuversichtlich, mit Ihrer Unterstützung das Ziel von 3,5 Millionenzu erreichen; auch der Senat und verschiedene Stiftungen wollen dazu beitragen.
Seit Anfang Juni liegen die Urkunden für die Fugenpatenschaften zur Verfügung. Bis Mitte Juni wurden ca. 30 Patenschaften mit einem Erlos von ca. 25.000,00 EUR übernommen.
Jede Unterstützung hilft! So können Sie auch durch den Kauf der CD „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ helfen: Zu hören sind zwölf unterschiedliche Versionen des bekannten Hildegard-Knef-Songs, von den Cellisten der Berliner Philharmoniker über Ute Lemper und Judy Winter, Extrabreit und Rolf Kühn bis zu Edzard Reuter. Von jeder verkauften CD geht ein Drittel an „Rettet den Turm!“. Für 10 Euro ist sie im Laden im Alten Turm sowie in allen Filialen der Berliner Bank und bei Kaiser’s erhältlich.
Wer sich schon entschieden hat, Fugenpate zu werden, findet >>>hier<<< ein Formlar, dessen Ausdruck vollständig ausgefüllt und die Patenschaft für eine Fuge sofort übernommen werden kann.
"Fugenpate werden": Video auf YouTube >>>hier<<< aufrufen.
Helfen Sie mit! Spendenkonto der Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Nr. 22222, Berliner Bank, BLZ 100 200 00.
Denkmal im Blickpunkt
Das Zerstörte in die Mitte nehmen Die Ruine der Berliner Gedächtniskirche muss gesichert werden
Unter dieser Überschrift nimmt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in der Ausgabe August 2008 ihres Magazins „Monumente“ den Alten Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche mit einem sehr informativen und ansprechend illustrierten Artikel als Denkmal in den Blick und ruft dazu auf, den Erhalt des Turms mit Spenden zu unterstützen. >>> zum Artikel <<<
Silbermünze für den Alten Turm
Die staatliche Münze Berlin hat eine “Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche” Silbergedenkprägung herausgebracht.
Durch den Kauf der limitierten Spendenprägung bewahren Sie ein Stück deutscher Geschichte und sichern sich gleichzeitig eine wertvolle Gedenkprägung aus echtem Silber (500/1000).
2 EUR aus dem Verkauf jeder Münze gehen an die Stiftung der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche für die Sanierung des Alten Turms.
Bestellen Sie die Münze unter folgendem >>>Link<<<.
Laufen für den Turm
Wie bereits im Vorjahr geht bei der 18. Vattenfall City-Nacht am 1. August 2009 ein Euro des Teilnehmerbetrages an die Spendenaktion „Rettet den Turm“ zum Erhalt der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Titelsponsor Vattenfall verdoppelt diesen Betrag.
Im vergangenen Jahr kamen auf diese Weise ingesamt 20.000 EUR für die Sanierung des Alten Turms zusammen.
Mit der Startnummer 20143 wird Pfarrer Martin Germer beim 5-km-Lauf ins Ziel laufen.
Start und Ziel des Laufes ist an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche.
Es ist diese ganz spezielle Atmosphäre der Vattenfall City-Nacht, die immer wieder weit über 8.000 Läufer und Inline-Skater an die Startlinie an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche lockt. Die Strecke ist flach und schnell. Das jubelnde Publikum und die Trommeln tun ihr übriges. Hier sind schon ganz viele persönliche Bestzeiten über die 10-Kilometer gefallen.
Startzeiten
19:30 Uhr
10 km Inline-Skater
20:00 Uhr
5 km Läufer / Walker
20:30 Uhr
10 km Läufer / Walker / Rollstuhlfahrer
18:00 Uhr
SCC-Skating KidsCup ( 500 m / 1.000/ 3.000m)
Das Rahmenprogramm beginnt um 17.00 Uhr.
Um 18 Uhr beginnt in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche die traditionelle Orgelvesper im Rahmen der Abendmusiken am Samstag um 18 Uhr.
Für einen Spendenbeitrag von 10 Euro, können Sie die offizielle Anstecknadel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche bestellen. In dem Betrag ist die Versandkostenpauschale innerhalb Europas enthalten.
Die Anstecknadel (Pin) ist 24-Karat hartvergoldet und zeigt das offizielle Spendenkampagnensymbol, den Alten Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Die tiefliegenden Stellen sind mit weißer Emaille ausgelegt und die ganze Nadel ist zum Schutz vor Kratzern mit einem Lack überzogen.
Diese hochwertige Ausstattung der Nadel macht sie sehr widerstandsfähig. Sie wird Ihnen als Zeichen Ihres Engagements noch lange ein sehenswertes Schmuckstück bleiben. Diese Nadel ist übrigens auch ein elegantes Andenken und Mitbringsel.
Die Nadel ist etwa 25 mm hoch, wird in einem Polybeutel auf Trägerkarte in einem Polsterumschlag versendet.
Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, daß der Kirchturm, der bewegt auch weiterhin seine unterschiedlichsten Botschaften in die Welt trägt und die Menschen bewegt.
Sollten Sie die Gelegenheit haben, in die Gedenkhalle im Alten Turm zu kommen, können Sie diese Anstecknadel zu einem günstigeren Preis erwerben (5,00 EUR). Gleichwohl steht auch hierbei die Spende zugunsten des Erhaltes dieses Wahrzeichens im Vordergrund.
Diese Nadel gibt es im über www.fugenpate.de oder in der Gedenkhalle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. (Direktlink)
In diesem Jahr feiert die Broschüre „Offene Kirchen“ ein Jubiläum: Bereits zum zehnten mal wird der Wegweiser zu den Kirchen im Land Brandenburg angeboten. – Ein Verzeichnis von inzwischen 850 Kirchen lädt den Besucher ein, die meist Jahrhunderte alten Kirchenbauten zwischen Elbe und Oder, Uckermark und Lausitz für sich zu entdecken. Knappe Hinweise auf Architektur und Ausstattung sowie ein Kartenteil erleichtern die Reiseplanung. Fachkundige Beiträge widmen sich Themen wie verlassenen und „wüst“ gefallenen Kirchen im Hohen Fläming, neu entdeckten Wandmalereien in Groß Welle (PR), dem Ursprung und der Funktion des christlichen Altars, der Entwicklung liturgischer Gewänder sowie „Möbeln mit Moral“ in der Maria-Magdalenen-Kirche in Templin (UM). Das Heft informiert über den Austausch mittelalterlicher Kunst zwischen Berlin und der Mark, über Denkmale des Kriegergedenkens, die Ausmalung der Heiliggrabkapelle in Heiligengrabe zu Beginn des 20.Jahrhunderts und viele weitere Themen. Ausführlich vorgestellt werden Beispiele engagierter und phantasievoller Initiativen zur Sanierung und vielfältigen Nutzung der Kirchen im Land. In einem ausführlichen Gespräch mit der Redaktion äußert sich die Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland über Kirchen als elementare Kulturräume.
Das Heft (ca. 100 Seiten im A4-Format, Vierfarbdruck) kann ab Ostern für 6, - € (incl. Portokosten) direkt beim Förderkreis (Tel.: 030-4493051; E-Mail: altekirchen@aol.com) bestellt werden. Auf Wunsch erhalten Sie dort auch weitere Informationen zur Arbeit des Vereins.
Der 1990 gegründete Förderkreis setzt sich für Erhalt und angemessene Nutzung gefährdeter Kirchen in Brandenburg und Berlin ein. Seine Gemeinnützigkeit ist vom Finanzamt für Körperschaften I Berlin-Charlottenburg unter Steuer-Nr. 27/665/53840 anerkannt. Konten für Spenden und Mitgliedsbeiträge: Berliner Volksbank Kto. 51 99 76 70 05 (BLZ 100 900 00) oder Ev. Darlehensgenossenschaft Kto. 79 58 10 (BLZ 100 602 37) Förderkreis Alte Kirchen · PF 24675 · 10128 Berlin www.altekirchen.de
Kunst des Gedächtnisses
Künstler aus zwölf Ländern malen den Alten Turm für den Alten Turm
Zwölf Künstlerinnen und Künstler aus Spanien, Polen, Frankreich, Korea, den USA, Türkei, Italien, Argentinien, Österreich, Russland und Großbritannien haben ihre persönliche Sicht dieses Berliner Wahrzeichens und Mahnmals gestaltet.
Die Bilder werden für zwei Wochen in der Kapelle neben dem Neuen Turm ausgestellt. Danach werden sie, zusammen mit zwölf weiteren, gleichfalls gestifteten Bildern, vom Auktionshaus „Christie’s“ versteigert.
Den Erlös erhält die Aktion „Rettet den Turm!“.
Begleitet wird Ausstellung von Lichtkunstinstallationen der Inititatorin Emily Pütter auf dem Breitscheidplatz. Die Vernissage findet mit einem Konzert am Alten Turm einen tönenden Ausklang.
Vernissage: Donnerstag, 4. September 2008, 20 Uhr Kapelle mit „power-moon –art" (Außen-) Installation von Emily Pütter
Konzert: Donnerstag, 4. September 2008, 21.30 Uhr am Alten Turm T.R.O. (Tiefenrauschorchester) „Der babylonische Sound des Friedens“. Leo Königsberg am Space-Cello und Christian Glass an den Schalthebeln transformieren das neue Gedicht von Antonio Bueno Tubía in reine Klanglichkeit. Ausstellung: 5. bis 21. September 2008 in der Kapelle werktags von 10.00 bis 19.00 Uhr, sonntags von 12.30 bis 19 Uhr
Versteigerung durch das Auktionshaus Christie´s: Montag, 22. September 2008, 19.00 Uhr Saal „Femina“ im Hotel Ellington Nürnberger Straße 50 – 55, 10789 Berlin (U-Bahn Augsburger Straße)
Auf Anfrage der Berliner Bank hat die Künstlerin Emily Pütter Ende 2007 kurzfristig ein 150/200 cm großes Bild der Gedächtniskirche geschaffen und es beim Neujahresempfang der Berliner Bank im Schloss Charlottenburg zugunsten der Rettung des Turmes der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche versteigern lassen. Der Zuschlag wurde bei 7500 EUR erteilt.
Danach ergab sich die Idee, eine große Ausstellung mit zwölf internationalen Künstlerinnen und Künstlerin und eine sich anschließende Auktion zu konzipieren.
Emily Pütter erklärte sich bereit, die Ausstellung unter ihrer Regie in Kooperation mit Factory - Berlin zu organisieren und durchzuführen.
„Geschichte in zwei Augenblicken – auf Spurensuche in dritter Generation“
Horst Urbschat (80) - Senior und Namensgeber des erfolgreichen Traditionsunternehmen „Art & Photo Urbschat“ – und sein Enkel Dirk Dehmel (31), der sich unter dem Namen DERDEHMEL im Berliner „Meilenwerk“ seit einigen Jahren mit seiner extravaganten Bildsprache einen Namen gemacht hat, präsentieren in der Kapelle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Fotoaufnahmen Berlins aus der Nachkriegszeit und heute. DERDEHMEL hat einstige Orte des Großvaters aufgesucht und aus derselben Perspektive aufgenommen. Er ist sprichwörtlich „in die Fußstapfen seines Opas getreten“.
Entstanden sind „Triple“ (das Original, aktuelle Aufnahme sowie digitales „Verschmelzungsmotiv“), die im „Zeitraffer“ die Geschichte Berliner Bauten und ihre Schicksale auf außergewöhnliche Weise transparent machen.
Die Ausstellung in der Kapelle ist vom
8. Oktober bis 5. November 2008, täglich von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Die Motive der Ausstellung stehen einzeln und als Trilogie zum Verkauf. Die alten und die neuen Fotos sind ungerahmt zum Preis von je 250 Euro zu haben. Die Auflage ist auf 50 Stück pro Motiv limitiert. Die 80 mal 100 Zentimeter großen Symbiosen sind Unikate und gerahmt. Sie kosten zwischen 4900 und 9500 Euro. Die Fotomotive werden als Kunstpostkarten für je 2,50 Euro verkauft.
Fotos: Rathaus Charlottenburg 1947 (Horst Urbschat), 2008 (DERDEHMEL), und digital verschmolzen
Zehn Prozent vom Reinerlös stellt die Familie Urbschat für die Sanierung des Alten Turms der Gedächtniskirche zur Verfügung. "Wir müssen was tun für unsere Stadt", sagt Seniorchef Horst Urbschat. Ausstellungsmotive können als Originalbild und Postkarten käuflich erworben werden.
Vattenfall-Lauf: 20.000 EUR
Von links nach rechts: Herr Dr. Schmidt von der Fa. Vattenfall, Pfarrer Martin Germer, Herr Otto von SCC Running. Rechts und Links am Bildrand sind Attrappen des Alten Turms (und zum Teil ihre Träger) zu sehen, die von Läufern beim Vattenfall Lauf am 2.8.2008 getragen wurden.
Am Vattenfall Lauf am 2. August 2008 nahmen ca. 10.000 Läuferinnen und Läufer teil. 1 EUR ihres Teilnahmebeitrages war für den Erhalt des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche bestimmt. Vattenfall hat diesen Einsatz verdoppelt . Am 23. Oktober 2008 übergaben Herr Dr. Schmidt für Vattenfall und Herr Otto für SCC Running an die Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu Händen Herrn Pfarrer Martin Germer für die Sanierung des Alten Turms einen Scheck über 20.000,00 EUR.
Herzlichen Dank dafür an alle, die das ermöglicht haben.
Rotary-Benefizaktion
Pfarrer Martin Germer dankt Mitwirkenden und Besuchern vor Beginn des Konzerts.
Rotary-Benefizkonzert für den Turm am 23. Mai 2009 mit Requiem von Johannes Brahms Mehr als 10.000 Euro für „Rettet den Turm“ und ebensoviel für Polio Plus, die internationale Rotary-Aktion gegen Kinderlähmung! Das ist das stolze Ergebnis eines Benefizkonzerts in der überfüllten Gedächtniskirche, veranstaltet vom Rotary Club Berlin-Gedächtniskirche und den anderen Berliner Rotary-Clubs. Aufgeführt wurde das Deutsche Requiem von Johannes Brahms in opulenter Besetzung, mit dem achtzigköpfigen Rotary-Orchester unter Leitung von Rasmus Baumann und 150 Sängern aus Berlin (Kantorei der Gedächtniskirche) und dem englischen Coventry, aus Linköping in Schweden und aus dem rheinischen Meckenheim sowie den Solisten Johanna Krumin (Sopran) und Jörg Gottschick (Bass).
Bei der Scheck-Übergabe konnte Pfarrer Martin Germer erklären: Nun fehlen im Endspurt nur noch 100.000 Euro bis zu den benötigten 4,2 Millionen.
Zur Unterstützung des Erhalts des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche haben sich Künstler und Prominente auf sehr verschiedene Weise mit dem berühmten Chanson von Hildegard Knef - "Für mich soll's rote Rosen regnen" - auseinandergesetzt.
Die meisten von ihnen haben sich Mitte Februar hierzu in die Hansa-Tonstudios in Kreuzberg begeben und ihre Interpretationen in dauerhafte Töne umgesetzt.
Mit dabei sind, die Schauspielerin Judy Winter und die Rock-Ikone Nina Hagen,
der Kabarettist Dieter Hallervorden, der dem Rosen-Song kurzerhand umgetextet hat, der Jazz-Musiker Rolf Kühn,
Mitgemacht haben auch Marianne Rosenberg, die Gruppe Berlin-Rockin´Blues Allstars
und Berlins Ehrenbürger Edzard Reuter, der es allerdings vorzog, den Text nicht zu singen, sondern zu sprechen und sich für den Refrain mit dem Gesang von Evelyn Dahm begleiten ließ. Ute Lemper begab sich in ein Ton-Studio in New York
Die Zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker stellen ihre eigene Interpretation des Chansons vor.
Kirchenmusikdirektor Helmut Hoeft von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchen-gemeinde komponierte spontan einen Orgelsatz und vierstimmige Chorsätze auf Intro und Refrains. Der junge Christoph Bornheimer spielte den Orgelsatz flugs auf der Schuke-Orgel der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein, das Vokalensemble der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche lieferte die passenden Töne auf den bekannten Text dazu, Sabine Schmidt und Christian Ohly teilten sich die Soli.
Selbstverständlich gibt es auch die Originalversion von Hildegard Knef und die bislang letzte, kommerziell erfolgreiche Rote-Rosen-Version der Band "Extrabreit" aus dem Jahr 1992.
Sämtliche Künstler verzichteten auf ein Honorar.
Der Erlös der CD, u.a. in allen Filialen der Berliner Bank und der Supermarktkette Kaiser´sund im Laden am Alten Turm für 10 EUR erhältlich ist, soll vollständig der Sanierung des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zu Gute kommen.
Der Titel der CD: FÜR DICH SOLL´S ROTE ROSEN REGNEN – Berliner Künstler singen für die Gedächtniskirche! Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche dankt allen Mitwirkenden und den Sponsoren.
In dieser Rubrik berichten wir beispielhaft über einige Unterstützungsaktionen:
SchülerInnen rennen für den Turm Auf Initative von Bezirksschülerausschuss (BSA) und der Freiwilligen-Initiative „Schüler lernen durch Engagement“ Charlottenburg-Wilmersdorf (FISch) haben sich Schülerinnen und Schüler des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf am Mittwoch, 11. Juni 2008 ab 14 Uhr mit körperlichem Einsatz für die die Sanierung des Alten Turms engagiert.
Die Freiwilligen-Initiative-Charlottenburg-Wilmersdorf hatte unter dem Motto „Ich bin dabei“ einen 400-Meter-Parcours im Schoelerpark abgesteckt und für jede absolvierte Runde "erliefen" SchülerInnen einen vorher per Sponsorenvertrag festgelegten Betrag - von 0,50 bis 5 € pro Runde.
Mit dabei waren auch Schülerinnen und Schüler der Klassen 7.13 und der 10.11 der Friedensburg- Oberschule, deren Schulleiter Schulknecht die mit 18 Runden erfolgreichste Teilnehmerin gesponsert hatte.
Am 9.10.2008 hat Pfarrer Germer eine Delegation der Klasse 7.13 der Friedensburg-OS empfangen und ihr als Dank und Anerkennung für ihr Engagement für den Erhalt des Alten Turms mit der Übergabe einer Patenurkunde eine Fugenpatenschaft übertragen.
Backen für den Turm Die Klasse 4a der Eichendorff-Grundschule in Charlottenburg hat am 4. Dezember 2007 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Specht selbstgebackenen Kuchen zugunsten des Alten Turmes verkauft und auf diese Weise 134 Euro für die Turmsanierung eingenommen. Herzlichen Dank!
Steine behauen für den Turm Am Samstag den 24. Mai veranstalteten Steinmetze der Steinmetz- und Bildhauer Innung Berlin ab 12 Uhr für den Erhalt des Alten Turmes der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein sogenanntes "Schauhauen".
Die Steinmetze haben dabei, in traditioneller Kluft und mit altem Werkzeug ausgerüstet, Natursteine, aus denen auch die zu sichernde Fassade des Alten Turmes besteht, so bearbeitet, wie es früher üblich war. Durch diese Aktion haben sie nicht nur einen Eindruck in ihr Handwerk vermittelt, sondern auch auf die laufende Spendenkampagne "Rettet den Turm" aufmerksam gemacht und um Unterstützung geworben.
Ein Erlebnis für die ganze Familie, wer wollte, konnte sogar selbst einmal Hand anlegen.
Versteigern eines "Wunderkoffers" für den Turm Auf einer gemeinsamen Benefizveranstaltung der AG Cityund der City Stiftung im Palace-Hotel wurde am 2. Dezember 2007 eine Koffer versteigert. Er enthielt einige nützliche Reiseutensilien und einen Reisegutschein für eine Wochenendreise für 2 Personen nach Ibiza. In der sehr amüsant gestalteten Versteigerung erfolgte der Zuschlag bei 6.500 EUR für die Rettung des Alten Turms. Ein Gast gab für ein großes Badehandtuch 1.000 EUR, die ebenfalls der Sanierung des Alten Turms zu Gute kommen sollen.
Rote Rosen für die Gedächtniskirche Der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Kaiser-Wilhlem-Gedächtniskirche, Friedrich Wilhelm von Preußen, schlüpfte am 14. Dezember 2007 in eine ihm ziemlich ungewöhnliche Rolle: Er versuchte sich als Rosenverkäufer. Der Prinz gab damit den Startschuss einer von der Berliner Bank initiierten Spendenaktion zu Gunsten der nach seinem Ururgroßvater benannten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. 10 000 rote Rosen sollen von mehreren Teams eine Woche lang an stark frequentierten Straßen und Plätzen für je einen Euro verkauft werden. Es darf aber auch mehr in die Spendenbüchse geworfen werden. Für jeden erlösten Euro gibt die Berliner Bank einen weiteren Euro dazu. So sollen mindestens 20 000 Euro für die mit 3,5 Millionen Euro veranschlagte Sanierung des alten Turmes zusammen kommen. "Für dich soll’s rote Rosen regnen" - unter diesem Motto engagiert sich die Berliner Bank als eine der HauptsponsorInnen der Kampagne für die Rettung der Kaiser-Wilhlem-Gedächtnis-Kirche mit einer eigenen Kampagne auch an ihren 60 Standorten in Berlin und Potsdam.
Strassensammlung für den Turm Am Sonnabend, dem 15. Dezember, haben ab 12 Uhr prominente Berlinermit Spendenbüchsen ausgerüstet auf Breitscheidplatz, Kurfürstendamm und Tauentzienstraße Spenden für den Erhalt des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gesammelt. In der Begleitung von Weihnachtsmännern warben sie bei Berlinern und Gästen der Stadt um deren Beitrag zur dringend notwendigen Sanierung der Turmruine werben. Unter den prominenten Spendensammlern, die sich ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache stellten, waren Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer, Schauspielerin Alexandra Kamp, die Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf, Monika Thiemen, Lilo Pfitzmann, Unternehmer Hans Wall, Kabarettist Eckart von Hirschhausen, der CDU-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus, Friedbert Pflüger seine Grünen-Kollegin Franziska Eichstädt-Bohlig, Frank Gilly vom Vorstand der Berliner Bank und der Vorsitzende der AG City, Klaus-Jürgen Meier. Die von ihnen gesammelten Spenden kommen - wie alle anderen Spenden auch - ohne jeden Abzug dem Erhalt der Turmruine zu Gute. Die Berliner Morgenpost hatte die Prominenten-Sammelaktion organisiert.
>Zwischen all den Tempeln des Kommerzes braucht Berlin eine "Gedächtnis-Stütze": wir kommen aus Staub, wir werden zu Staub, und deshalb geht es nicht nur darum, auf Erden viel Staub aufzuwirbeln. Und bevor die Gedächtniskirche zu Staub zerfällt, füllen wir den "hohlen Zahn", damit er noch ein paar Generationen hält. Und wie immer bei Zahnreparaturen: zahlt nicht alles die Kasse, ein bisschen Selbstbeteiligung ist gefragt. Ich mach mit - Sie auch?< Eckart von Hirschhausen, Arzt und Kabarettist
Benefizkonzert am Ostersonntag um 18 Uhr mit der H-Moll Messe von Johann Sebastian Bach
Die Berliner Singakademie und der Bach-Chor an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche sowie das Bach-Collegium haben sich auf Anregung von Achim Zimmermann spontan entschlossen mit der Aufführung der H-Moll Messe von Johann Sebastian Bach am Ostersonntag, dem 23. März 2008 um 18 Uhr ein Benefizkonzert zu Gunsten des Erhalts des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zu geben. Das Bach-Collegium, das aus hauptamtlichen Musikern der großen Orchester Berlins besteht, wird wie die Solisten und der Dirigent unentgeltlich für den guten Zweck mitwirken. Die Mitglieder der beiden renommierten Berliner Chöre, die beide unter der Leitung von Achim Zimmermann stehen, treten ohnehin grundsätzlich ehrenamtlich auf. Die mitwirkenden GesangssolistInnen sind: Johanna Krumin (Sopran), Ursula Thurmair (Alt), Thomas Volle (Tenor), Jörg Gottschick (Bass).
Schirmherr: Klaus Wowereit, Der Regierende Bürgermeister von Berlin >>>Grußbotschaft (PDF)<<<
Eintritt: 25 EUR (erm. 15 EUR für SchülerInnen und StudentInnen) Vorverkauf im Laden am Alten Turm, telefonische Kartenreservierung unter (030) 3109 4000, Abendkasse ab 17 Uhr
Benefizkonzert der Fryderyk-Chopin-Gesellschaft mit Unterstützung der GASAG und C. BECHSTEIN am Donnerstag, dem 3. April 2008 um 20 Uhr Klavierabend mit Alexander Gavrylyuk Eintritt: 25 EUR (ermäßigt für SchülerInnen und StudentInnen: 20 EUR) mehr Info im >>>Terminkalender<<
City Charity-Concert am Sonntag, dem 27. April um 13 Uhr "Bach-Matinee" Uwe Steinmetz (Saxofon) Monika Brustmann (Solo-Sopran) u.a. Moderation: Horst Brauner Benefizkonzert für die Aktion "Rettet den Turm" und für die gemeinnützigen Initiative "Kinder in Gefahr e.V." Eintritt: 20 EUR SCC-RUNNING Events GmbH und Vattenfall unterstützen mit der Vattenfall City-Nacht am 2. August 2008 Ein Euro des Teilnehmerbetrages geht in den Erhalt des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Vattenfall verdoppelt diesen Betrag noch.
Münzenwerfen und Versteigerung für den Turm im Europa-Center
Das Europa-Center in nächster Nachbarschaft der Kaiser-Wilhelm- Gedächtnis-Kirche startet am 19. März 2008 eine große Spendeninitiative, die von dem Berliner Künstler Jürgen Wölke unterstützt wird. Wölke hat sich als Maler und Dozent für gegenständliche Malerei einen Namen gemacht. Seine besondere Liebe gilt aber der Assemblage und dem Materialbild. In seiner Heimatstadt Berlin gehört Wölke zu den Glanzlichtern der Kunstszene. Seine dreidimensionalen Darstellungen von Eckkneipen, Hinterhöfen und morbiden Fassaden sind zugleich auch zeitgeschichtliche Dokumente. Eigens für die Spenden-Aktion im Europa-Center zum Erhalt des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche schuf der Künstler eine 1,60 m hohe Plastik, die den Alten Turm im Miniaturformat darstellt. Der Turm wird neben weiteren Werken des Künstlers im Europa-Center vom 19. – 26. März ausgestellt sein. Bei der Vernissage der Ausstellung am 19. März haben die Besucher die Möglichkeit, mit einem Einsatz von 3,00 Euro einen von drei Einkaufsgutscheinen im Wert von 500,00 Euro für das Europa-Center zu gewinnen. Ein weiteres Highlight der Vernissage wird die Versteigerung eines der Werke von Jürgen Wölke sein. Das eingenommene Geld beider Aktionen, sowie Spenden, die von Besuchern der Ausstellung in den ausgestellten Miniatur-Turm der Kirche geworfen werden können, werden direkt und vollständig der Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche für die Sanierung des Alten Turms zur Verfügung gestellt.
Die Agentur Kaiserwetter unterstützt die Spendenaktion mit dem Internetauftritt www.ein-kirchturm-der-bewegt.de. Berichte über weiteres Aktionen finden Sie >>>hier<<<.
Videodokumentation
Benefizauktion bei Ebay für die Rettung des Alten Turms
31. August 2008 - Turmbesteigung mit Eckart von Hirschhausen V i d e o d o k u m e n t a ti o n
Bis in die Mittagsstunden des 20. August 2008 wurden 10 besondere Erlebnisse ersteigert:
Eine exklusive Besteigung des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zusammen mit dem Kabarettisten Eckard von Hirschhausen.
Die Versteigung des Events erfolgte vom 10. August um 12 Uhr bis zum 20. August um 14.15 Uhr auf dem Online-Auktions-Portal ebay unter “ebay Stars & Charity”.
Viele haben mitgeboten. Alle Turmbesteigungen mit anschließendem Essen sind versteigert. Für den Alten Turm und für ein ganz besonderes Erlebnis über den Dächern von Berlin!
Zehn Erwachsense hatten am 31. August ab 15 Uhr die wohl einmalige Möglichkeit abgesichert von erfahrenen Bergsteigern, den Turm durch sein Inneres bis hinaus auf die Spitze zu besteigen.
Der Weg führt über Treppen an der Turmwand entlang, auf dem letzten Stück geht es mit Hilfe von Steigbügeln im Mauerwerk hinaus auf die Kuppe.
Diese besondere Erlebnistour wurde an den oder die meist Bietenden versteigert.
Die TeilnehmerInnen Personen, sollten schwindelfrei sein und im Idealfall schon mal einen Gipfel erklommen haben. (Foto: Thomas Janke)
Der Erlös für diese außergewöhnliche Tour kommt dem alten Turm zugute, dessen Naturstein-Fassade neu verfugt werden muss.
Um Interessierten schon einmal einen kleinen Vorgeschmack zu geben, wurden sie aufgefordert, einfach auf unser >>>Bergsteigervideo<<< zu klicken.
Nach der Turmbesteigung liegen inzwischen nicht nur jede Menge Fotos, sondern auch eine beeindruckende Videodokumentation vor.
Sehen Sie >>>hier<<<, wie Dr. Eckart von Hirschhausen die Aufregungen überstanden hat.
Der Wahlkonvent des Sprengels Berlin hat am Abend des 1. November 2007 den bisherigen Lübecker Probst Ralf Meister im ersten Wahlgang zum neuen Generalsuperintendenten gewählt. Der Konvent besteht aus den Berliner Mitgliedern der Landessynode, den Vorsitzenden der Kreissynoden sowie den Superintendentinnen und Superintendenten des Sprengels Berlin.
Ralf Meister wurde 1962 in Hamburg geboren und studierte in Hamburg und Jerusalem Theologie und Judaistik. Von 1992 bis 1996 arbeitete er als Pastor zur Anstellung in der Arbeitsstelle „Kirche und Stadt“ an der Universität Hamburg. 1996 übernahm Ralf Meister die Leitung der Redaktion Kiel des Evangelischen Rundfunkreferates der norddeutschen Kirchen am Landesfunkhaus des NDR. Seit 1999 gehört er der Redaktion des internationalen ökumenischen Magazins „Kunst und Kirche“ an. Meister ist Mitherausgeber der Buchreihe „Kirche und Stadt“ und des Lexikons „Hamburger Religionsgemeinschaften“. Seit September 2001 ist er als Propst des Kirchenkreises Lübeck für 60 hauptamtliche Pfarrerinnen und Pfarrer zuständig.Am 22. Januar 2005 hat er zum ersten Mal das traditionsreiche "Wort zum Sonntag" im "Ersten" gesprochen. Ralf Meister ist verheiratet und Vater von drei Kindern.
Er freut sich sehr auf seine neue Aufgabe in Berlin.
Ralf Meister tritt die Nachfolge von Generalsuperintendent Martin-Michael Passauer an.
Eine wichtige Aufgabe des Generalsuperintendenten besteht darin, den Konvent der Superintendentinnen und Superintendenten zu leiten. Vor allem wird er Seelsorger der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie der kirchlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Sprengel Berlin sein.
Der Generalsuperintendent hat das Recht zur Ordination und die Verpflichtung zur Generalkirchenvisitation. Er gehört durch qua Amt der Kirchenleitung an. Der Sprengel Berlin umfasst vierzehn Kirchenkreise und zählt etwa 800.000 Gemeindemitglieder.
Am Pfingstsonntag, 11. Mai, um 14.00 Uhr wurde Ralf Meister in einem von Bischof Dr. Wolfgang Huber geleiteten Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in sein Amt eingeführt. Zugleich wird der derzeitige Generalsuperintendent Martin-Michael Passauer durch die Landeskirche aus seinem Amt offiziell verabschiedet.
Über den anschließenden Empfang auf dem Kirchenpodest gibt es >>>hier<<< Infos und Fotos. Die Predigt von Ralf Meister zu seiner Einführung als Generalsuperintendent für den Sprengel Berlin kann im "Predigtarchiv" nachgelesen oder direkt >>>hier<<< als PDF-Datei aufgerufen werden.
Rettet den Alten Turm ! - Auftaktveranstaltung
Zum Auftakt der Spendenaktion zur Rettung des AltenTurms hatten der Dr. Wolfgang Huber für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Dr. Friedrich Wilhelm - Prinz von Preußen als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche“ eingeladen.
Die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Dr. Angela Merkel hatte die Schirmherrschaft übernommen.
Als Auftakt zu einer Spendenaktion zur Rettung des Alten Turms fand am Freitag, dem 9. November 2007 ein Benefizkonzert statt, das zugleich aus Anlass des 100. Geburtstages S.K.H. Dr. Louis Ferdinand von Preußen dessen Gedenken gewidmet war.
Zu Beginn des Gedenk- und Benefizkonzertes zur Rettung des Alten Turms am 9. November 2007 begrüßte Pfarrer Martin Germer die Gäste in der vollbesetzten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und verlas das Grußwort der Bundeskanzlerin.
Der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Dr. Wolfgang Kuhla sprach über die Ermutigung, die Gemeinde und Stiftung in einer Situation, die sie aus eigener Kraft wirtschaftlich auch nicht ansatzweise bewältigen können, durch die bereits erfahrene Bereitschaft von Berliner Unternehmen und von vielen Berlinerinnen und Berlinern, zur Rettung des Turms beizutragen, durch das breite und solidarische Medieninteresse der letzten Tage, durch die hierauf auch erkennbar gewordene teilweise finanzielle Mitverantwortung, die das Land Berlin übernehmen will, verspüren und in der sie sich durch den Zuspruch der überaus zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Abends bestätigt sehen.
Viele der Besucherinnen und Besucher hatten nicht nur das Eintrittsgeld von 25 EUR bezahlt, sondern darüber hinaus auch für die Kosten zur Sanierung des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche gespendet.
Auch wenn man in den letzten Tagen mit hoher Beschleunigung die Fahrt aufgenommen habe, dürfe man darüber nicht vergessen, dass damit das Ziel längst nicht erreicht sei und darauf geachtet werden müsse, nicht wieder an Fahrt zu verlieren, bat Dr. Kuhla alle Anwesenden und die durch die Medien vertretene gesamte Öffentlichkeit um weitere Unterstützung. Auf 3,5 Millionen EUR beläuft sich die Kostenschätzung für die dringend erforderliche Sanierung des Alten Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche.
Die teilnehmenden Künstler, die junge Sopranistin Laila Salome Fischer, die 12 Cellisten des Julius-Stern-Instituts unter der Leitung von Professor Matias de Oliveira Pinto, der junge Solo-Cellist Gabriel Schwabe, die Pianistin Ekaterina Rumyantseva, das Schauspielerpaar Leslie Malton und Felix von Mateuffel und der weltbekannte Kammersänger Jochen Kowalski (Altus) mit Dietrich Sprenger am Klavier unterstützten das Anliegen des Benefizkonzerts durch den Verzicht auf ihre Gage.
Ihnen sprach Bischof Dr. Wolfgang Huber in seinen Einführungsworten, in denen er sich neben der Bedeutung des Alten Turms u.a. auch mit den vielfältigen und spannungsreichen Bezügen des 9. November befasste, einen ausdrücklichen und herzlichen Dank im Namen der Einladenden aus.
Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, sprach u.a. über die enge Beziehung seiner Familie und insbesondere von S.K.H. Dr. Louis Ferdinand Prinz von Preußen, der an diesem Tag seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und dessen Bemühen um den Erhalt der Turmruine als Mahnmal gegen den Krieg und Wahrzeichen für Frieden und Versöhnung.
Inkognito hatte Prinz Ferdinand an einem Kompositionswettbewerb für das neu einzurichtende Glockenspiel des Alten Turms teilgenommen – und gewonnen. Seither erklingt es stündlich von der Turmruine. Eine Aufzeichnung des Glockenspiels erklang in der bis auf den letztenPlatz besetzten Kirche und im Verlaufe des sich anschließenden abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programms wurden auch weitere Kompositionen von S.K.H. Dr. Louis Ferdinand Prinz von Preußen zu Gehör gebracht.
Das Publikum bedankte sich mit viel Zwischenapplaus und einem lang andauernden herzlichen Schlussapplaus bei den mitwirkenden Künsterinnen und Künstlern.
Mehr Informationen über S.K.H. Dr. Louis Ferdinand von Preußen, das Programm und die Mitwirkenden erhalten Sie im Programmheft, das >>>hier<<< als PDF-Datei heruntergeladen werden kann.
Lesen Sie >>>hier<<< das Grußwort der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.
Für Spenden zur Rettung des Alten Turms wurde ein Spendenkontoeingerichtet: Stiftung Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berliner Bank Kontonummer: 22222 BLZ 100 200 00
Für Überweisungen aus dem Ausland: IBAN: DE87 1002 0000 2780 7800 00 BIC-/SWIFT-Code: BE BE DE BB
Für die Erteilung einer Spendenbescheinigung bei Spenden über 200 EUR benötigen wir Ihre Absenderangaben. Teilen Sie uns diese erforderlichenfalls bitte gesondert per e-mail oder Telefax mit. Die erforderlichen Verbindungsangaben finden Sie unter Kontakt/Gemeindehaus. Als Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt reicht bei Spenden bis zu 200 Euro der Kontoauszug beziehungsweise Einzahlungsbeleg der Bank, der den Verwendungszweck nachweist, aus.
Landeskirchliches Perspektivprogramm der EKBO - "Salz der Erde"
Unter dem Titel „Salz der Erde“ hat die Kirchenleitung der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz
„Das Perspektivprogramm der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)“
herausgegeben.
In vier Kapiteln (I. Gottesdienst, Verkündigung, Spiritualität, Seelsorge; II. Bildung in evangelischer Perspektive; III. Mitgliederpflege und Mitgliedergewinnung, Gemeinschaftsbildung; IV. Beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende in der Kirche) analysiert das Perspektivprogramm der EKBO Stärken und Schwächen kirchlicher Arbeit, vermittelt Beispiele guter Praxis und formuliert eine Zielvision für das kirchliche Handeln bis zum Jahr 2020.
Die Kirchenleitung gibt das Perspektivprogramm an die Landessynode, die Kreissynoden und die Gemeindekirchenräte. Sie bittet diese, den Inhalt zu beraten, Anregungen des Programms aufzunehmen und eigenständig weiterzuentwickeln, um dann für den je eigenen Bereich Beispiele guter Praxis zu verwirklichen.
Das Perspektivprogramm der EKBO nimmt das Impulspapier der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf und leistet einen Beitrag zur Reform der EKD.
Das 110 Seiten umfassende Dokument ist seit dem 24. Juli 2007 im Konsistorium bei Marion Sperling, marion.sperling@ekbo.de, Tel 030 / 24 344 – 414 für eine Schutzgebühr von 2 Euro zu beziehen.
Kritische Stimmen zum Perspektivprogramm "Salz der Erde" der EKBO gibt es viele. Nicht alle werden veröffentlicht oder drängen nach Veröffentlichung. Nicht jede Kritik wird schriftlich ausformuliert.
Ausformuliert - jedenfalls zu einzelnen Punkten - haben zum Beispiel Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Neu-Westend ihre Kritik. Die Kirchengemeinde hat sie der Ausgabe Juni 2008 von "Kirche bei uns" beigelegt. Als PDF zum Download gibt es sie >>> hier <<<
Einbringungsvortrag zur Kreissynode Antrag „Salz der Erde“ vom 24.4.2009 von Justus Schwer >>> (Anm. der Red.: Der Antrag >>> fand bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Enthaltungen keine Mehrheit.)
WebFish-Wettbewerb 2009 entschieden
Der goldene WebFish geht in diesem Jahr an das Kloster Nütschau. Den silbernen Webfish - so das Votum der Jury und der Online-Abstimmung - erhält der Blog Pastor Buddy, in dem ein fast vierzig-köpfiges Autorenteam aus Theologen und Laien aus verschiedenen christlichen Traditionen zu den Themen Theologie, Kirche, Gemeinde, Gesellschaft, Kultur, Humor, Technik und Internet aktiv ist. Der Webfish in Bronze wurde der landeskirchlichen Gemeinschaft Eben-Ezer Gemeinschaft in Berlin für ihre Internetseite Gottesdienstexperiment verliehen. Der EKD-Internet-Award "WebFish" wurd in diesem Jahr zum dreizehnten Mal vergeben. Er wird gemeinsam getragen von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP). Die Bewerbungsfrist für den EKD-Internet Award WebFish beginnt im Oktober eines jeden Jahres und endet am 31. Dezember. http://www.ekd.de/webfish/2009/index.html Der EKD-Internet Award WebFish ist eine Auszeichnung des Gemeinschaftswerks der evangelischen Publizistik und der EKD von besonders gelungenen christlichen Internet-Angeboten.
Beim EKD-Internet-Award 2007 wurde dieser Internetauftritt der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchen-Gemeinde mit einem WebFish 2007 in Silber ausgezeichnet.
Die Preisverleihung fand am 11. Mai 2007 im Kirchenamt der EKD in Hannover statt.
mehr dazu und über den Internet Avard der EKD >>>im Archiv<<<
19. Juli 2006 bis 18. Juli 2007: Ein Jahr neuer Internetauftritt KWG
Seit dem 19. Juli 2006 kann dieser Internetauftritt unter www.gedaechtniskirche-berlin.de aufgerufen werden. Bis zum 31. Dezember 2006 wurden 46.443 Besucher gezählt. Im ersten Quartal 2007 waren es bereits 41.033 und im ersten Halbjahr 2007 dann insgesamt 89.486 Besucher. Zum „Ersten Geburtstag“ hatte der neue Internetauftritt bis einschließlich 18. Juli 2007 insgesamt 145.828 Besucher.
Die Entwicklung der Besucherzahlen bis Dezember 2008 zeigen folgende Übersichten:
Die Auswertung für die ersten beiden Jahre dieses Internetauftritts finden Sie >>>hier<<< (PDF)
Gott sei Dank, es ist Sonntag
Mit diesem Slogan starten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) eine gemeinsame Initiative zum Schutz des Sonntags. "Der Sonntag ist ein unentbehrliches Element unserer Sozialkultur. Wer die Wertebasis unserer Gesellschaft stärken will, damit Würde und Freiheit ihren Entfaltungsraum behalten, muss sorgsam mit den Institutionen der Sozialkultur umgehen," begründet der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, die Initiative. Für Christen bewährte sich in dieser Situation das biblische Gebot, den Feiertag zu heiligen.
Verfassungsbeschwerde
Berliner Kirchen rufen wegen Ladenschluss Bundesverfassungsgericht an Huber: Sonntagsöffnungszeiten in Berlin dürfen keine Schule machen
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg Schlesische Oberlausitz und das katholische Erzbistum Berlin wenden sich mit einer Verfassungsbeschwerde an das Bundesverfassungsgericht gegen die drastisch erweiterten Ladenöffnungszeiten an Sonntagen in Berlin. Dieser Schritt wird als unumgänglich angesehen, nachdem besonders die Bundeshauptstadt mit ihrem Ende 2006 erlassenen Gesetz den verfassungsrechtlich verankerten Sonntagsschutz ausgehöhlt habe, erklärten die Berliner Bischöfe Wolfgang Huber und Kardinal Georg Sterzinsky am 11. Juni in Berlin. Nachdem es in Berlin jährlich zehn verkaufsoffene Sonntage geben soll, darunter auch alle vier Adventssonntage geht den Kirchen hier um eine Grundsatzdebatte, betonte der Bischof Dr. Wolfgang Huber.
Da alle Versuche auf politischer Ebene gescheitert seien, das in einem parlamentarischen „Hau-Ruckverfahren“ beschlossene Berliner Gesetz noch zu stoppen, sei der Schritt zur Verfassungsbeschwerde notwendig geworden.
mehr Info: zur Verfassungsbeschwerde bei der EKBO zum Sonntagsschutz bei der EKD
Impulspapier und Zukunftskongress
Kirche der Freiheit - Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert Kongress zum Impulspapier hat in Wittenberg stattgefunden
Der Rat der EKD hat auf Anregung der Kirchenkonferenz im Herbst 2004 eine Perspektivkommission eingerichtet, die den Auftrag hatte, Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert zu entwickeln.
Die zwölf Mitglieder der Kommission, zusammengesetzt aus Mitgliedern des Rates, der Kirchenkonferenz und externen Beratern, haben anderthalb Jahre intensiv daran gearbeitet und frühzeitig das Gespräch gesucht.
Unter dem Titel "Kirche der Freiheit. Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert" liegt diese Arbeit als Impulspapier des Rates der EKD nun vor. In ihm wird die aktuelle Situation der Kirche beschrieben, Perspektiven für die Zukunft eröffnet und konkrete Ziele formuliert. Der Text ist bewusst als Impulspapier konzipiert, das zur Weiterarbeit an gemeinsamen Perspektive anregen und einen innerkirchlichen Mentalitätswechsel anstoßen will. Es geht um geistliche Profilierung statt undeutlicher Aktivität, um Schwerpunktsetzung statt Vollständigkeit, um Beweglichkeit in den Formen statt Klammern an Strukturen, um Außenorientierung statt um Selbstgenügsamkeit.
Was dies im Einzelnen bedeutet, wird an zwölf konkreten Themen entfaltet, die zu vier Handlungsfelder gehören: den kirchlichen Kernangeboten, den kirchlichen Mitarbeitenden, dem kirchlichen Handeln in der Welt und der kirchlichen Selbstorganisation.
Als Impulspapier zielt der Text darauf, diskutiert, vertieft und weitergedacht zu werden. In einem überschaubaren Rahmen mit 280 geladenen Gästen hat der Rat der EKD mit dem Zukunftskongress "Kirche der Freiheit im 21. Jahrhundert" vom 25.-27. Januar 2007 in Wittenberg die Diskussion aufgenehmen.
Das Impulspapier steht Ihnen >>>hier<<< als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.
Informationen zum Impulspapier des Rates der EKD "Kirche der Freiheit. Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert" und zum Zukunftskongress "Kirche der Freiheit im 21. Jahrhundert" (Wittenberg, 25. - 27. Januar 2007) werden unter nachstehender URL auf den Internetseiten der EKD zur Verfügung gestellt.
Mit der Zukunftsgestaltung hat sich auch die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) befasst.
Mit 12 Thesen sprach die VELKD-Generalsynode am 18. Oktber in Ahrensburg Empfehlungen zur Zukunft kirchlichen Handelns aus. "So viel Evangelium wie möglich - so viel Ökonomie wie nötig" ist die Devise, denn bei allen Reformbemühungen sollten theologische Grundsätze die finanziellen Entscheidungen bestimmen. Dabei sollen neue Formen des Organisationsmanagements genutzt werden, forderten die Synodalen. Die VELKD hat die Entschließung der Generalsynode in ihrem Internetauftritt veröffentlicht, mit dem der nachstehende Link verknüpft.
Mit Zukunftsgestaltung, Impulspapieren, Thesen beschäftigen sich auch Gemeinden z. B. im "Gemeindebund" und im "Aufbruch Gemeinde"
»Du stellst unsere Füße auf weiten Raum" >>> – Rede zur Eröffnung der Zukunftswerkstatt der EKD am 24. September 2009 in Kassel von Bischof Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber abgedruckt in epd-Dokumentation 46/2009 zur Zukunftswerkstatt Kassel 2009 Seite 9 ff.